Machen sich für Rücksicht im Straßenverkehr stark: anja Säglitz, Ulrich Schramm und Franziska Wilbert

Machen sich für mehr Rücksicht stark: Anja Säglitz, Ulrich Schramm und Franziska Wilbert

Pünktlich zum Beginn der Radfahrsaison startet die Stadt Bergisch Gladbach in Zusammenarbeit mit der Polizei wieder die „Fahr fair!“-Kampagne. Mit einer groß angelegten Plakataktion soll auf die Gefahren von typischen Unfällen zwischen Radfahrern und Autofahrern aufmerksam gemacht werden, um die Verkehrsteilnehmer füreinander zu sensibilisieren und so die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

+ Anzeige +

Fahr_Fair_Plakat 1 280

Die Plakate wurden von Dorothee Wolters in Zusammenarbeit mit Stadtgrafiker Heiko Thurm erstellt. Im Stadtgebiet werden zwei verschiedene Motive zu sehen sein: Das eine richtet sich an Autofahrer, die ohne Schulterblick auf den Fahrradstreifen fahren und so Radfahrer gefährden. Das zweite richtet sich an die Geisterradler, die durch das Fahren auf der falschen Seite andere Verkehrsteilnehmer behindern.

Im Jahr 2014 hat sich die Kreispolizeibehörde mit der Stadt Bergisch Gladbach zusammengeschlossen und die Kampagne „Fahr-fair“ gegründet. Nachdem der Fokus im letzten Jahr auf den „Geisterradlern“ lag, wird dieses Jahr der Aufklärung über die Benutzungspflicht auf Radwegen besonders viel Beachtung geschenkt.

Fahr_Fair_Plakat 2 280

„Unser Ziel ist es, die Radunfälle durch mehr Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer zu verringern. Dafür ist das Informieren und Aufklären natürlich besonders wichtig, aber auch spätere Kontrollen dürfen nicht fehlen“, erklärt Franziska Wilbert, städtische Mobilitätsmanagerin, das Vorgehen der Kampagne.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Vertreter der Kampagne Franziska Wilbert (städtische Mobilitätsmanagerin), Ulrich Schramm (Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis, Leitung Verkehrsunfallprävention/ Opferschutz) und Tanja Säglitz (Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis, Verkehrssicherheitsberaterin für den Bereich Bergisch Gladbach) im April auf den Märkten in Refrath und Gladbach Stadtmitte über die Unfallschwerpunkte zwischen Rad- und Autofahrer berichten und mit einer interaktiven Magnettafel auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbeziehen.

Neben einem Informationsflyer zum sicheren Fahrradfahren, werden Kugelschreiber und Sattelschützer für das Fahrrad mit dem Logo der Kampagne verteilt.

Termine:
13.4.16 Marktstand Gladbach Stadtmitte
15.4.16 Marktstand Refrath
20.4.16 Bensberger Straße/Alte kölnische Straße
27.4.16 Gohrsmühle

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf im Internet.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

1

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Ich finde es gut, dass diese Aktion gestartet wird. Leider finde ich nur das Plakat “Geisterfahrer” sehr verwirrend weil es den Sinn ein wenig verfehlt. Ich musste 3x schauen warum der Autofahrer (sinngemäß) aus einer Parklücke fährt und offensichtlich den Schulterblick nach links vergessen hat. Von daher ist der Autofahrer auf der komplett verkehrten Seite. Erst beim dritten Hinsehen und grübeln merkt man das dieser Schutzstreifen, einen Hochbordradweg erkenne ich nicht daraus, anscheinend linksseitig symbolisieren soll und der Radfahrer in dem Fall als Geisterradler unterwegs ist. Dementsprechend biegt das KFZ also links ab und der Radfahrer ist die ganze Zeit im linken Blickwinkel des KFZ Lenkers. Für eine nachfolgende Kampagne würde ich vorschlagen dieses Plakat zu überdenken. Da hat der Urheber Zuviel Verwirrung anstatt Klarheit eingebaut. Zwei Radfahrende die sich begegnen und ein KFZ was diesen keinen Platz zum ausweichen lässt, wären klarer in der Aussage. Ansonsten Viel Erfolg bei der Aktion.