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Die Verkehrsexperten der Bergisch Gladbacher SPD sind sich einig, dass der geplante Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Köln-Mülheim halten muss.

Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht allerdings keinen Haltepunkt des Rhein-Ruhr-Express am Bahnhof Köln-Mülheim vor (siehe auch Artikel „Rhein-Ruhr-Express RRX Neuer Expresszug hält nicht in Köln-Mülheim“ des Kölner Stadtanzeigers vom 22.7.2016).

„Für die rund 500.000 Einwohner, die im Einzugsgebiet des Mülheimer Bahnhofes leben, viele davon aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, bedeutet dies eine erhebliche Verschlechterung im Öffentlichen Personennahverkehr. Wenn die Pendler in Mülheim nicht umsteigen können, müssen sie längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen. Wo Express draufsteht, ist dann kein Express mehr drin“, sagte die Bergisch Gladbacher SPD-Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath bereits 2010 zur Aussage der damaligen schwarz-gelben Landesregierung.

Nach Berechnungen des Bundes sei der Stopp in Mülheim unwirtschaftlich. Auf Kölner Gebiet wird der Schnellzug deshalb nur am Hauptbahnhof sowie am Bahnhof Köln-Messe/Deutz halten. Das Resultat wäre, dass die Bürgerinnen und Bürger dann bis nach Köln zum Hauptbahnhof, nach Deutz oder auch nach Leverkusen fahren müssten, um dort einzusteigen.

Michael Zalfen, SPD

Michael Zalfen, SPD

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach Michael Zalfen sagt dazu deutlich: „Wenn man es mit der Weiterentwicklung des ÖPNV ernst meint, ist ein Halt des RRX in Mülheim unverzichtbar für das ganze rechtsrheinische Köln und das angrenzende Umland – wie Bergisch Gladbach. Erst durch diese Verbindung ist die schnelle Erschließung ins Ruhrgebiet möglich. Verzichtet man auf den Halt des RRX in Mülheim, bleibt für weite Teile der Bevölkerung das Auto attraktiver als der ÖPNV.“

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