Die neuen Sprecher der Linken in RheinBerg: Markus Winterscheidt, Susanne Winterscheidt, Mike Galow

Die neuen Sprecher der Linken in RheinBerg: Markus Winterscheidt, Susanne Winterscheidt, Mike Galow

Die Linken im Kreis RheinBerg haben ihren Vorstand durch einen dreiköpfigen Sprecherrat ersetzt. Zwei davon kommen aus Bergisch Gladbach: Susanne Winterscheid und Markus Winterscheidt. Den dritten Sitz nimmt Mike Galow aus Wermelskirchen ein. Das teilte der Kreisgeschäftsführer Klaus Reuschel-Schwitalla am Sonntag mit.

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Bislang war  Frank D. Albert von der Ohe Kreisvorsitzender gewesen, der Bergisch Gladbacher Peter Tschorny war Stellvertreter, Alexandra von der Ohe war für Finanzen zuständig. 

Die „gut besuchte Mitgliederversammlung” habe sich „mit einer deutlichen Mehrheit für eine solche basisdemokratische Form des Vorstands ausgesprochen”, heißt es in der Mitteilung. Die Befürworter dieser Entscheidung hätten damit auch ein Zeichen setzen wollen für eine neue Art und Weise des Umgangs miteinander.

Vor allem die Bergisch Gladbacher Linken werden seit der letzten Kommunalwahl immer wieder durch heftige interne, aber öffentlich in der Facebook-Gruppe „Politik in GL” ausgetragene Streitigkeiten erschüttert. Die „Linke Basisgruppe Kommunalpolitik” um den ehemaligen Fraktionschef und jetzt fraktionslosen Ratsherrn Tomas M. Santillan kritisierte die Partei zuletzt heftig für ihre Zusammenarbeit mit der „Bürgerpartei GL”. 

Basisgruppe fordert Auflösung des „Mitte-Links-Bündnis“

Aus Protest über die Informationspolitik der Fraktion, die sich nicht über das angebliche maßlose Abkassieren von einigen Mitgliedern der Bürgerpartei war zuletzt Peter Tschorny aus der Fraktion ausgetreten. 

Soviel Geld nimmt die „Linke mit Bürgerpartei GL” mit

Auch im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung auf Kreisebene gibt es bereits heftige Vorwürfen; so seien einige stimmberechtigte Mitglieder nicht zugelassen worden. Allerdings fiel die Wortlauf der Kritik in der Facebook-Gruppe „Politik in GL” so maßlos aus („Stalinisten und Faschisten”), dass der Beitrag gelöscht wurde. 

In der Presseerklärung kündigen die drei neuen Sprecher an, „einen Schwerpunkt auf das Thema „Mitglieder-Kommunikation“ (zu) legen.”

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. In einem offenbar mit falschem Namen gekennzeichneten Kommentar erhebt ein Partei-Insider schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Vorstand. So sei der Kassiererin wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten die Entlastung verweigert worden; der Vorsitzende habe Mitglieder mit Gewalt an Redebeiträgen gehindert.
    Diese Darstellung wird von Linken-Mitglied Tomas M. Santillan bestätigt, von Kreisgeschäftsführer Klaus Reuschel-Schwitalla jedoch bestritten. Er antwortete auf eine Anfrage des Bürgerportals:

    „Der Vorstand wurde entlastet, die Kassiererin noch nicht, weil die Revision noch nicht abgeschlossen werden konnte, weil ein Revisor fehlte. Aus diesem Grunde muss der Landesverband die Aufgabe übernehmen. Wenn das abgeschlossen ist, wird die Kassiererin entlastet (daran gibts keine Zweifel) und dann wird sie schnellstens entlastet, wiedergewählt oder jemand anderer nachgewählt.”

    Der Kommentar, der unbestätigte Tatsachenbehauptungen enthält, wurde gelöscht.

    Die Redaktion

  2. Einen Herr Reiner Seifert gibt es nicht in der Partei und er war auch nicht anwesend bei der Versammlung. Als Herr Watzlawik ich wäre da schon ein wenig Vorsicht, auf wen Sie sich bei Ihrer Reschersche berufen.Jemand der sich mit falschen Namen anmeldet ist mir jedenfalls sehr suspekt.

    Schöne Güsse

  3. Man kann ja darüber gern diskutieren ob ein Vorstand oder ein Sprechrrat Vorteile hat,
    ich persönlich habe z. B. für einen Vorstand votiert, die Mitglieder haben anders entschieden und man muss es akzeptieren. Wir können jedoch nicht darüber diskutieren, ob jemand im Rhein.-Berg.-Kreis mitwählen darf,wenn sie oder er in Köln wohnt. Sie kann gern mitarbeiten, wählen mus sie dann leider in dem Kreisverband Köln. Und das hat mit Sicherheit nichts, aber auch garnichts mit Stalinismus zu tun.

  4. DIE LINKE. Rhein Berg hat eine gute Wahl getroffen – sowohl mit der Entscheidung für den SprecherInnenrat als auch mit den gleichberechtigten SprecherInnen. Herzlichen Glückwunsch!