Peter Lautz (Kreisbauernschaft), Marcus Otto (Krreishandwerkerschaft), Heinz Hubert Fischer (Dorfgemeinschaft Oberodenthal), Hermann-Josef Tebroke, Michael Melchior (Dorfgemeinschaft Oberodenthal), Alexander Brändle (FHDW)

Peter Lautz (Kreisbauernschaft), Marcus Otto (Krreishandwerkerschaft), Heinz Hubert Fischer (Dorfgemeinschaft Oberodenthal), Hermann-Josef Tebroke, Michael Melchior (Oberodenthal), Alexander Brändle (FHDW)

„Der Frühling ist eine Zeit des Aufbruchs, der Ideen, des Zupackens!“, eröffnete Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke seinen Vortrag zum diesjährigen Frühjahrsempfang. Dieser stand unter dem Thema „Landfrust? Landlust! – Zukunft für den ländlichen Raum“ und lockte rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen in die Bundesanstalt für Straßenwesen nach Bergisch Gladbach.

„Die Frage ist nicht, ob der ländliche Raum im Rheinisch-Bergischen eine Zukunft hat, die hat er. Wir müssen nur wissen, wie wir diese gestalten wollen“, betonte der Landrat zuversichtlich. Besonders wichtig sei es, keine Nachahmungsstrategien zu verfolgen.

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„Unser ländlicher Raum, unsere Dörfer, sind keine Großstädte in klein; wir können und wollen auch nicht so tun. Warum auch?“ Es komme darauf an, selbstbewusst und kreativ den ländlichen Raum neu zu denken.

Als Denkanstöße nannte er dabei die Neuheiten im Bereich der Mobilität, bei der mit E-Bikes, E-Cars und dem Ausbau des ÖPNV-Angebotes im Rheinisch-Bergischen Kreis schon viel getan ist. Aber auch mit dem Projekt „Unser Dorf soll hat Zukunft“ und den guten Vereinsstrukturen, die gerade auch für einen familienfreundlichen Kreis wichtig sind, nimmt der Rheinisch-Bergische Kreis eine Vorreiterrolle ein.

„Indem etwas geschaffen wird, das authentisch ist und das Zeug zum Kultstatus hat, kann unsere Region noch attraktiver werden“, fordert Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke die Gäste auf, neue Ideen zu entwickeln und die Zukunft mitzugestalten. „Wir haben die Kraft, die Kreativität und den Willen dazu“, beendete er seine Rede.

„Was steckt hinter dem Namen Hamsterbacke?“

Zum Mitdenken und Mitmachen wurden die Gäste auch im Quiz „Wer wird Mister Landzukunft“ aufgefordert. Hannah Weisgerber von der Pressestelle des Rheinisch-Bergischen Kreises moderierte das Quiz auf unterhaltsame Weise und fühlte ihren Kandidaten Dr. Alexander Brändle, Standortleiter der FHDW Bergisch Gladbach, Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Peter Lautz, Vorsitzender der Kreisbauernschaft, zu Themen rund um den Rheinisch-Bergischen Kreis ordentlich auf den Zahn.

Mithilfe des Publikums, das gespannt mit riet und diskutierte, konnten alle drei Kandidaten die amüsanten Quizrunden gut meistern und konterten die Fragen zum Teil auch mit lustigen eigenen Antwortoptionen. Gestellt wurden unter anderem Fragen wie: „Was steckt hinter dem Namen Hamsterbacke?“, „Wie heißt die schönsten Kuh „Miss Bergisch Land 2016?“ oder „Wie viele Kinder leben im Rheinisch-Bergischen Kreis?“.

Bei der Aufklärung dieser Fragen kam heraus, dass Hamsterbacke ein Brot aus der Kürtener Landbäckerei ist, 48.086 Kinder im Rheinisch-Bergischen leben und Galante als die schönste Kuh, „Miss Bergisch Land 2016“, prämiert wurde. In regem Austausch mit den anderen Gästen fanden die Kandidaten schließlich fast immer die richtigen Antworten und konnten ihr Wissen unter Beweis stellen.

Nach dem offiziellen Teil tauschten sich die Gäste weiter in angeregten Gesprächen aus. Themenstoff lieferten auch die Aussteller, die das Thema des Abends „Zukunft für den ländlichen Raum“ nochmal aufgriffen. Diese waren von Bergisch pur, der Biostation Rhein-Berg, dem Amt für Standortentwicklung und regionale Projekte, LEADER und der Dorfgemeinschaft Oberodenthal.

Ein Hingucker war auch der Stand von Kreislandwirt Lothar Stinn und Karl-Jürgen Krings von der Züchterzentrale. Sie brachten eine Pappkuh mit, die die Gäste melken konnten.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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