Durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (24 Stunden Montag bis Freitag); Quelle: Planungsbüro VIA

Parallel zur Aufstellung des Flächennutzungsplan untersucht die Verwaltung den Zustand des Verkehrsnetzes. Erste Ergebnisse bestätigen, welche Straßen besonders hoch belastet sind. 

In einer Vorlage für den Flächennutzungsplan- und den Stadtplanungsausschuss legt die Stadtverwaltung erste Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung vor. Zwar sei eine detaillierte Untersuchung grundsätzlich nicht Aufgabe eines Flächennutzungsplans, betont die Verwaltung. Sie könne aber als zusätzliche Entscheidungsgrundlage für die Bewertung der Potenzialflächen und vor allem für die zeitliche Priorisierung der Entwicklungsstufen (bis 2025, bis 2030, bis 2035) dienen.

In einem ersten Schritt wurde die aktuelle Verkehrsbelastung untersucht. Demnach fahren täglich mehr als 20.000 Autos über folgende Straßen:

  • Kempener Straße/Paffrather Straße,
  • Schnabelsmühle,
  • Dolmanstraße/Refrather Weg,
  • Lustheide,
  • Frankenforster Straße,
  • Bensberger Straße/Gladbacher Straße,
  • Steinstraße L289

Auslastung des Straßennetzes vormittags/nachmittags für die jeweilige Lastrichtung; Quelle: Planungsbüro VIA

Allerdings sind in einigen Straßen die Belastungen in den Hauptverkehrszeiten davon noch einmal zu unterscheiden. Demnach haben die höchsten Auslastungen diese Straßen:

  • Kempener Straße,
  • Im Grafeld,
  • Stationsstraße,
  • Schnabelsmühle,
  • Gronauer Mühlenweg,
  • In den Auen,
  • Dolmanstraße,
  • Bensberger Straße/Gladbacher Straße,
  • Kadettenstraße
  • L289 

Nach Angaben der Verwaltung sind für bestimmte Potenzialflächen zwingend Maßnahmen zur Verkehrsverbesserung umzusetzen, bevor mit der Bebauung begonnen werden kann. Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem im letzten Jahr beschlossenen Mobilitätskonzept könne die Situation jedoch verbessern. Die eigentlichen Verkehrsprobleme müssten jedoch später, im Bebauungsplanverfahren, gelöst werden. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. In der Samstagsausgabe des Kölner Stadt-Anzeiger vom 2.9.17 wird im Artikel zum Dieselgipfel ‘100 Millionen Euro für E-Mobilität’ über den Wettbewerb ‘Emmissionsfreie Innenstadt’ geschrieben. Bonn hat für sein Konzept einen Zuschlag für 10 Millionen Euro erhalten. Wie sieht es mit Bergisch Gladbach aus? Beteiligen wir uns an den Angeboten des Landes NRW um Fördergelder für ‘Emmissionsfreie Innenstädte’ abzurufen?