Svenja Schulze, Generalsekretärin der NRW SPD, Tülay Durdu – Landratskandidatin, Susana dos Santos, MdL Köln

Mit 80,7 Prozent  der Delegiertenstimmen wurde Frau Tülay Durdu zur Kandidatin der SPD des Rheinisch-Bergischen Kreises für das Amt des Landrates gewählt. Die Generalsekretärin der NRW SPD, Svenja Schulze, gratulierte ihr und sagte ihre Unterstützung zu.

Zu ihren Schwerpunkthemen Mobilität, Gesundheit und Bildung sagte Frau Durdu, dass sie sich dafür einsetzen werde, dass in Zukunft Mobilität nicht nur in den ländlichen Gebieten unbedingt gewährleistet werde, sondern auch für Ältere zugänglich sein und die Taktung deutlich verbessert werden müsse. Und sie möchte eine erfolgreiche Umstellung auf Elektrobusse im ÖPNV.

Sie werde mit anderen Städten und Kommunen zusammenarbeiten. Die anwesende Susana dos Santos Herrmann, MdL und verkehrspolitische Sprecherin der Kölner SPD, sagte, sie halte das ebenfalls für unerlässlich und freue sich auf die Zusammenarbeit.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag der SPD RheinBerg

Zur Förderung der Bildung hätte Frau Durdu im Rheinisch-Bergischen Kreis gerne eine MINT-Hochschule. Als Ratsmitglied sei sie in den Ausschüssen für Bildung, Schule und Sport tätig und wisse daher, was für Schulen dringend getan werden müsse: Die Schulen bräuchten eine bessere Ausstattung zum Lernen und Unterrichten. Kein Kind solle ohne Schulabschluss die Schule verlassen müssen. Die Stärkung der Schulsozialarbeit und eines Netzwerks gegen Cyber-Mobbing seien weitere Notwendigkeiten.

Sie werde sich auch dafür einsetzen, dass es für jeden bezahlbaren Wohnraum gibt.

Für Tülay Durdu ist es wichtig, dass man möglichst lange im Alter zu Hause wohnen kann. Hierfür sei es auch notwendig, dass die medizinische Grundversorgung gegeben ist, wobei das Landarztmodell diese sogar verbessern könne. Auch einen Notfall-Lotsen und Service-Stationen, die den Familien und Pflegebedürftigen zur Seite stehen, um die notwendigen Hilfen zu bekommen, halte sie für anstrebenswert.

Zur Person: Tülay Durdu
Geboren am 21. August 1974 in Bergisch Gladbach – Bensberg

Staatsangehörigkeit Deutsch

Verheiratet, zwei Kinder (24 & 11 Jahre alt)

Ausbildung und Beruf

2014 bis heute: TÜV Rheinland InterTraffic GmbH, Referentin Vertrieb & Marketing

2012 bis 2014: TÜV Rheinland InterTraffic GmbH, Referentin Marketing

2000 bis 2012: TÜV Rheinland InterTraffic GmbH, Projektassistentin

2000: Knipping Fenster-Technik GmbH, Assistentin des Niederlassungsleiters

2015: Abschluss zur Ausbilderin nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)

2010 bis 2013: IHK Geprüfte Wirtschaftsfachwirtin

1996 bis 1999: Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation

Familienzeit/Elternzeit

2005 bis 2008 und 1992 bis 1996

Gründung von und Mitarbeit in Gremien

Mitgründerin des Betriebsrats  2008 TÜV Rheinland InterTraffic GmbH

Betriebsrätin, Konzernbetriebsrätin von 2008 bis 2014 TÜV Rheinland InterTraffic GmbH

Betriebsratsvorsitzende von 2013 bis 2014 TÜV Rheinland InterTraffic GmbH

Fachkonferenz Politik am Freiherr von Stein Gymnasium

Vorsitzende Elternvertreterin

Politik

Seit 2008 SPD Mitglied Rösrath (Sachkundige Bürgerin)

Seit 2014 Ratsmitglied und in den Ausschüssen Bildung-, Schule- und Sport, Rechnungsprüfungsausschuss

Sachkundige Bürgerin der SPD-Fraktion im Rheinisch-Bergischen Kreis

Mehr Informationen: Website von Tülay Durdu

Frau Durdu betonte: “Ich will eine Landrätin für alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis sein, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Religion.“

Für die neu gewählte Landratskandidatin Tülay Durdu, verwurzelt im Bergischen und aus Rösrath, geht es jetzt darum, bis zu den Wahlen möglichst viele Menschen mit ihren politischen Ideen und Plänen zu erreichen.

„Mit Tülay Durdu haben wir eine erfahrene, überzeugende Kandidatin, die motiviert ist und mit der wir, die SPD Rheinisch-Bergischer Kreis, selbstbewusst und zuversichtlich in die Landratswahlen im September 2017 gehen könne,” sagte Robert Winkels, Kreisvorsitzender der SPD des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Wir sind alle davon überzeugt, dass wir zur Bundestagswahl und Landratswahl mit den Kandidaten Martin Schulz, Nikolaus Kleine und Tülay Durdu sehr gut aufgestellt sind.”

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2 Kommentare

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  1. Sehr geehrte Frau Durdu,

    ich war als Wahlhelferin in Refrath eingesetzt und kenne schon 6 Personen, die bei der Bundestagswahl per Direktwahl gewählt hatten, als Briefwähler registriert waren aber keine Briefwahlunterlagen erhalten haben und denen das Stimmrecht demzufolge verweigert wurde. Erst am 06.10. wurde, im Kölner Stadtanzeiger, ja bekannt gegeben, dass die Direktwähler automatisch als Briefwähler registriert sind und dass sie sich beim Wahlamt umgehend melden müssen, wenn sie keine Unterlagen erhalten haben.
    Ich halte die Wahl für manipuliert.

    MfG
    Karin Reuter

  2. Stichwahl Landrat 2017

    Sehr geehrte Frau Tülay Durdu,

    heute gegen 16:00 Uhr habe ich das Wahllokal in Refrath/Schwerfelstr. aufgesucht um zu wählen. Nachdem ich der Schriftführerin meinen Personalausweis vorgelegt habe, wurde ich aufgefordert, die Unterlagen für die Briefwahl auszuhändigen. Ich konnte diese nicht abgeben, weil ich weder Briefwahlunterlagen beantragt noch erhalten habe. Somit wurde mir das Stimmrecht verweigert.
    Aus meiner Sicht ist dies ein Skandal. Leider bin ich kein Einzelfall.
    Für evtl. Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    MfG
    Frank Reuter