Jörg Wagner lebt in Rösrath und arbeitet im Bundesumweltministerium. Als Landrat will er den Rheinisch-Bergischen Kreis fit machen für die Folgen des Klimawandels.

Die Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis haben Dr. Jörg Wagner im Rahmen der Kreismitgliederversammlung am 27. Juli einstimmig zum Landratskandidaten gewählt.

„Ich freue mich sehr über das eindrucksvolle Ergebnis und nehme die Herausforderung gerne an“, so Dr. Jörg Wagner. Auch der Vorstandsvorsitzende Jürgen Langenbucher zeigte sich erfreut, einen Kandidaten gefunden zu haben, der nicht nur für eine konsequent ökologische Ausrichtung bei der Gestaltung des Kreises steht, sondern auch über die erforderliche Verwaltungs- und Führungskompetenz verfügt – und zudem im Rheinisch-Bergischen Kreis beheimatet ist.

Dr. Jörg Wagner, 57 Jahre, lebt seit 1995 in Rösrath. Er ist Jurist und leitet als Ministerialdirigent seit 2014 die Unterabteilung Wasserwirtschaft im Bundesumweltministerium. Von 2010 bis 2014 hat Dr. Jörg Wagner im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Dienststelle Bonn mit 800 Beschäftigten geleitet und war für die Steuerung von Personal und Organisation für 70 Behörden zuständig.

Zuvor hat er als Dozent für Umweltrecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Münster sowie als Referatsleiter und Unterabteilungsleiter im Bundesverkehrsministerium gearbeitet. Dr. Jörg Wagner ist ausgebildeter Mediator. Seine Promotion erwarb er im Planungsrecht.

Dr. Jörg Wagner ist verwitwet und hat zwei Kinder – eine Tochter, 24 Jahre, und einen Sohn, 22 Jahre Er spielt leidenschaftlich Tischtennis, geht regelmäßig Laufen und liebt Hunde.

Als Landrat will Dr. Jörg Wagner den Kreis fit machen für die Folgen des Klimawandels: „Es geht darum, den Kreis so zu gestalten, dass auch die nachfolgenden Generationen gut hier leben können. Wenn man zwei erwachsene Kinder hat, und wahrscheinlich einmal Enkel, dann denkt man in die Zukunft gerichtet.“

Vorrangige Ziele seines Handelns als Landrat sind der Erhalt von Wald- und Grünzügen sowie der Freiflächen, der Schutz der Bevölkerung vor Schadstoff- und Lärmemissionen, Maßnahmen zum Schutz vor Unwetterlagen und die Stärkung einer regionalen und biologisch nachhaltigen Versorgung.

Ökologie und Ökonomie seien dabei kein Widerspruch. In Bezug auf die Mobilität gelte es, die Verkehrswende weiter voranzubringen. Der Breitbandausbau müsse weiter gefördert werden.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung habe schließlich die angestoßene Sozialraumplanung eine besondere Bedeutung. „Auf diesem Weg möchte ich möglichst alle mitnehmen – sowohl die Menschen, die als Landrat vertrete, als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung.“

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