Foto: Archivbild/Pixabay

Das vor einigen Tagen in Bergisch Gladbach gesichtete weiße Känguru ist tot. Es wurde von Anwohnern in der Nähe der Stelle entdeckt, wo es auch gefilmt worden war – zwischen Herkenrath und Herrenstrunden. Dort lag es auf einer kürzlich gemähten Wiese. Der zuständige Jagdaufseher informierte daraufhin das Veterinäramt des Kreises.

Da einige Organe bereits fehlten, ist unklar, ob sich die konkrete Todesursache noch ermitteln lässt. Jetzt ist geplant, das Tier zum zuständigen Veterinäruntersuchungsamt zu schicken. Möglicherweise ist es mit einem elektronischen Kennzeichen, einem sogenannten Chip versehen, mit dessen Hilfe der Besitzer ermittelt werden kann.

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In den vergangenen Tagen hatte sich trotz vieler Aufrufe niemand gemeldet, dem das Tier entlaufen war. „Es ist mir ein Rätsel, warum ein weißes Känguru von niemandem vermisst wird“, so Kreisveterinär Dr. Thomas Mönig, „ich appelliere an alle Halter, deren Tiere hier nicht heimisch und die somit nicht auf ein Leben in der Natur vorbereitet sind, sich bei unerklärlichem Verlust oder Weglaufen ihrer Tiere umgehend beim zuständigen Ordnungsamt beziehungsweise Veterinäramt zu melden.“

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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