Foto: Archibild

Nach dem gewaltsamen Tod eines 40-Jährigen vor einem Monat in der Fußgängerzone meldet die Polizei zwei weitere Fälle von Körperverletzungen in der Innenstadt. Bürgermeister Lutz Urbach gab in einem Expertengespräch bekannt, die Stadt denke schon länger darüber nach, Mitarbeiter des Ordnungsamtes verstärkt und auch Abends in der Innenstand Präsenz zeigen zu lassen; zudem plädiere er für eine stärkere Videoüberwachung. 

Am Samstag gegen 22 Uhr hatte nach Angaben der Polizei ein betrunkener 29-Jähriger auf dem Konrad-Adenauer-Platz zwei Passanten bedroht; Zeugen berichteten von einem Messer. Anschließend sei der Bergisch Gladbacher in Richtung Stationsstraße gegangen, habe weiter provoziert und im Bahnhofsbereich eine Schlägerei angezettelt, berichtete die Polizei am Montag.

Bei der Festnahme habe der Mann erheblichen Widerstand geleistet, die Beamten beleidigt und nach ihnen geschlagen. Statt eines Messers hätten die Polizisten eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden, ein Alkoholvortest ergab knapp zwei Promille. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte. 

In einem zweiten Fall hatten sich am Sonntag gegen 18 Uhr zwei junge Männer aus Bergisch Gladbach auf der Hauptstraße vor einem Wettbüro getroffen. Dort habe sie ein fremder Mann zunächst angesprochen, dann aber auf sie eingeschlagen, bevor er geflohen sei.

Laut Beschreibung ist der Täter dunkelhäutig, trägt  kurze Haare und hat eine schlanke sportliche Statur. Er sei circa 180cm groß, circa 30 Jahre alt und spreche gut Deutsch. Während der Tat trug er eine kurze, schwarze Jacke und eine blaue Jeans.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Sämtliche Hinweise nimmt sie unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Redaktion

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3 Kommentare

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  1. Besser als Videoüberwachung ist stärkere Präsenz der Polizei. Videoüberwachung ist aus Datenschutz-Sicht kritischer und vor allem hilft es dem Sicherheitsempfinden wenig wenn evtl. eine Kamera etwas aufzeichnet.
    Personal vor Ort mag teurer sein, es ist aber m.E. die bessere Wahl.