81 Millionen Euro gibt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) in den Jahren 2017 bis 2021 für 82 Projekte in der Region aus. In Bergisch Gladbach profitieren vor allem die Pendler. 

Die Verbandsversammlung des NVR hat das Investitionsprogramm rund um Bus, Bahn und Schiene für die nächsten vier Jahre verabschiedet. Mit 27,5 Millionen Euro entfällt der Löwenanteil auf die Stadt Köln,  der Rheinisch-Bergischen Kreis bekommt 1,8 Millionen Euro.

Dabei fördert der NVR nur Projkte, bei denen keine „Realisierungshindernisse” vorliegen, alle Probleme etwa  beim Baurecht oder beim Grunderwerb mussten im Vorfeld geklärt sein. Der NVR übernimmt in der Regel 90 Prozent der förderfähigen Kosten einer Maßnahme. Die übrigen 10 Prozent werden vom Antragsteller (Kommune oder Verkehrsunternehmen) finanziert. Nach Angaben von NVR-Geschäftsführer Norbert Reinkober wurden fast alle Anträge berücksichtigt.

Gefördert werden im Rheinisch-Bergischen Kreis vor allem Verkehrsmittel, die stark von Pendlern genutzt werden: Park + Ride-Anlagen, für Auto- und für Radfahrer.

In Bergisch Gladbach sind das konkret die P+R-Plätze in Lustheide und in Duckterath, die von der Stadtverwaltung um 38 bzw. 148 Plätze kurzfristig erweitert werden. Zehn Bushaltestellen im Stadtgebiet sollen noch im kommenden Jahr mit insgesamt 100 Fahradboxen ausgestattet werden. Hier ist die städtische Verkehrsgesellschaft der Bauherr. 

Diese Projekte fördert der NVR mit insgesamt 600.000 Euro, die Stadt trägt knapp 70.000 Euro bei. 

Außerdem werden die Fahrgastinformationssysteme der Wupsi verbessert werden, davon profitieren in Bergisch Gladbach zehn Bushaltestellen. 

Projekte über einen Ausbau bestehender Systeme hinaus findet man zum Beispiel in Aachen: Dort wird der Aufbau eines Verleihsystems für Pedelecs gefördert, Bonn bekommt ein größeres Fahrradverleihsystem.

Insgesamt legt der NVR aber auch auf die Barrierefreiheit ein besonderes Augenmerk. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Haltepunkte und Stationen moderner und vor allem barrierefrei werden”, erklärte Reinkober. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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