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Neurofeedback ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, das Gehirn zu trainieren. Der Einsatz im Lernstudio Bensberg zeigt, dass damit Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich erhöht werden können – bei Schülern und bei Erwachsenen. 

In letzter Zeit taucht der Begriff Neurofeedback in den Medien häufiger auf. Verbunden mit der Hoffnung, die Leistungsfähigkeit des eigenen Kopfes zu stärken und Aufmerksamkeitsstörungen behandeln zu können. Aber was ist Neurofeedback, wie funktioniert es und wie lässt es sich sinnvoll einsetzen?

Neurofeedback ist eine Sonderform des Biofeedbacks, bei dem die Gehirnaktivität einer Person gemessen, sichtbar gemacht und zurückgespiegelt wird. Diese Methode basiert auf neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung, dass sich bestimmte Verhaltensmuster immer auf dieselben Gehirnwellenmuster zurückführen und damit positiv beeinflussen lassen. 

Das Magazin Geo hatte vor zwei Jahren unter der Überschrift „Wie sich der Kopf gesund trainiert” über Neurofeedback berichtet. Chefredakteur Cristoph Kucklick brachte die Geschichte so auf den Punkt:

„Worum es geht: um Selbsthilfe für geplagte Gehirne. Die können sich mit vergleichsweise einfachem Training von vielen Leiden befreien, von Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS, von Ängsten, von Depressionen. Neurofeedback gibt Patienten die Macht über ihr Leiden zurück, allein durch eigene Anstrengung können sie sich selbst helfen.“ Der ganze Geo-Artikel als pdf-Datei.

Die Lerntherapeutinnen Hanna Gjakonovski und Elisabeth Völker setzen Neurofeedback seit einiger Zeit im Lernstudio Bensberg ein. Sie sahen in der neuen Methode zunächst eine Möglichkeit, mit den Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen umzugehen, die für viele Schüler die Ursache für Misserfolge und Frustration sind. Doch offenbar kann Neurofeedback noch mehr.

Wie funktioniert Neurofeedback konkret?
Bei einem Neurofeedback-Training werden am Kopf Elektroden angelegt, die die elek­trische Akti­vität des Gehirns mittels EEG (Elektro­-enzephalo­gramm) auf­­zeich­nen. Diese EEG-Wellen geben in ganz be­stimmter Weise Aus­kunft über Zu­stände und kognitive Pro­zesse im zen­tralen Nerven­system.

Auf einem Computermonitor werden die Messungen sichtbar gemacht – in Form von Animationen. Zum Beispiel wird ein Flug­zeug gezeigt, das sich ent­sprechend der Ver­änderungen der Gehirn­aktivität bewegt. Aufgabe des Trainierenden ist es, das Flug­zeug zielgenau durch einen Ring zu steuern.

Damit wird eine positive Veränderung der Hirnaktivitäten für den Schüler sofort sichtbar oder hörbar – er erhält ein unmittelbares Feedback.

Durch diese Erfolgsmeldungen lernt der Trainierende rasch, die verbesserte Hirnaktivität schneller und anhaltender zu erreichen; er trainiert das Gehirn wie einen Muskel. Durch die Pro­grammierung der Feed­back-Software kann das jede Person, unabhängig vom Alter, erlernen.

Bei Neurofeedback wird das Gehirn keinerlei elektrischen Impulsen ausgesetzt. Statt dessen misst das System in jedem Moment die Hirnaktivität und meldet sie über den Bildschirm zurück. Mehr nicht. Aber genau damit werden das Denken, die Aufmerksamkeit, das Verhalten und sogar Wohlbefinden positiv beeinflusst.

Und zwar auf Dauer: Neurofeedback gleicht einem längerfristigen Lernprozess wie beim Schwimmen oder Fahrradfahren lernen. Das Gehirn verändert seine Aktivitätsmuster nachhaltig. Quelle: IFEN  

Wofür kann Neurofeedback eingesetzt werden?
Neurofeedback ist wirksam bei einer Vielzahl von Symptomen: Hierunter zählen u. a.: Auf­merk­sam­keits­störungen (ADHS, ADS), Ängste, Epi­lepsie, Au­tismus, bi­polare Störungen, De­pressionen, Schlaf­störungen, Tics, Epilepsie und auch Mi­gräne. Neuro­feedback hat sich auch bei Funktions­störungen wie Schlaf­pro­blemen oder dem so­ge­nannten Restless-Leg-Syndrom bewährt.

Neurofeedback ist eine Art Regulations­therapie des Ge­hirns. Diese Regulations­problematik lässt sich in vier Kategorien ein­teilen: Hyper­erreg­barkeit, Unter­stimulation, Insta­bilität und fehlende Hemmung von Nerven­impulsen (z. B. Anfalls­leiden). Im Prinzip kann Neuro­feedback damit bei allen Störungen angewendet werden, die mit dem Zentral­nerven­system in Ver­bindung stehen. Quelle: IFEN

Hanna Gjakonovski und Elisabeth Völker leiten das Lernstudio

Die erfahrenen Therapeutinnen haben im Institut für EEG-Neurofeedback (IFEN) eine gründliche Ausbildung absolviert und in eine leistungsfähige technische Ausstattung investiert. Seit 2015 arbeiten sie mit Neurofeedback – und sehen ihre Hoffnungen bestätigt. 

Schüler berichten in der Regel sehr bald nach Beginn des Neurofeedbacktrainings von Erfolgen. Sie könnten sich im Unterricht besser konzentrieren, ließen sich nicht mehr so schnell ablenken, seien in Klassenarbeiten ruhiger und besser in der Lage, sich an das Gelernte zu erinnern. Oft zeigt sich, dass sich das Schriftbild deutlich verbessert. Vor allem Schüler mit einer Lese-Rechtschreibproblematik staunten über so eine Veränderung, weil ihnen das bislang unerreichbar schien.

Eltern und Lehrer bemerken, dass sich auffälliges Verhalten der Kinder und Jugendlichen zum Positiven verändert; sie seien nicht mehr so aufbrausend, zeigten weniger Widerstand und Aggression im Alltag. Das Neurofeedback-Training fördert die mentale und wohl auch seelische Balance. Damit reduziert sich der Stress im Kopf und ein ruhigeres, ausgeglicheneres Verhalten wird möglich.

Die Fortschritte der Schüler sind so überzeugend, dass sich inzwischen auch Studenten und andere Erwachsene für das Neurofeedback-Training interessieren. Auch sie haben Anliegen, die mit fehlender Konzentration zu tun haben. Fast immer aber sind Stress und daraus resultierende Folgen wie Ängste, Burn-Out und depressive Verstimmungen der Anlass, Neurofeedback auszuprobieren. Die meisten Erwachsenen erleben das Training als wohltuend und registrieren sehr bald eine spürbare Erleichterung.

Für Senioren kann der Einsatz des Neurofeedbacks von besonders großem Nutzen sein. Wer etwas dafür tun möchte, seine geistige Fitness zu verbessern, ein funktionierendes Gedächtnis zu erhalten und zu stärken, dem bietet das Training eine gute Möglichkeit, den eigenen Geist auf entspannte und nachhaltige Weise zu fördern. Eine ausgeglichene, positive Grundstimmung  ist ein häufiger Nebeneffekt des Trainings. Erste Studien belegen eine positive Wirkung bei beginnender Demenz, bei Parkinson und nach Schlaganfällen.

Es gibt also eine ganze Reihe von Gründen, sich näher mit dem Neurofeedback zu beschäftigen. Dieser Beitrag ist der Auftakt zu einer Serie, in der die Funktionsweise und die unterschiedlichen Einsatzbereiche näher erläutert werden. 

Wenn Sie mehr wissen oder ein Probetraining vereinbaren wollen, rufen Sie uns gerne an. 

Ihre Hanna Gjakonovski und Elisabeth Völker

Kontakt: Lernstudio Bensberg 
Telefon 02204 57969
Mail: info@lernstudio-bensberg.de
Gladbacher Straße 53, 51429 Bergisch Gladbach (Bensberg)
Internetseite des Lernstudios Bensberg

Das Lernstudio Bensberg – Praxis für integrative Lerntherapie und Lernförderung ist von Mia Trapp gegründet und von Inge Kempf-Kurth ausgebaut worden. Es wird seit acht Jahren von Hanna Gjakonovski und Elisabeth Völker geführt und hat sich im Laufe seiner 30-jährigen Geschichte in seinen Tätigkeitsfeldern immer weiter entfaltet und spezialisiert.

Hanna Gjakonovski ist 
Diplom-Heilpädagogin (Sprachtherapeutin)
Integrative Lerntherapeutin FiL
Neurofeedback-Therapeutin IFEN

Schwerpunkte:
LRS, AD(H)S, ASS (Autismusspektrumsstörungen),
Frühe Lerntherapie,
Lerncoaching & Arbeitstechniken,
Selbstregulierung & Selbstmanagement (u.a. nach dem Zürcher Ressourcen Modell ZRM),
Diagnostik & Elternberatung

Elisabeth Völker ist
Lehrerin Sek. I und II 
Integrative Lerntherapeutin FiL
Neurofeedback-Therapeutin IFEN

Schwerpunkte:
LRS, Dyskalkulie, Frühe Lerntherapie,
AD(H)S, Lerncoaching & Motivation,
Selbstregulierung & Selbstmanagement (u.a. nach dem Zürcher Ressourcen Modell ZRM), Diagnostik & Elternberatung

Zu den Kerngebieten des Lernstudios gehört die Behandlung von LRS, Rechenschwäche (Dyskalkulie), Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS) und Motivationsschwäche sowie die Frühe Lernförderung. 

Darüber hinaus bietet das Lernstudio Coaching für Jugendliche und Erwachsene, Selbstmanagement nach dem Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) und Neurofeedback für alle Altersgruppen an. 

Als Praxis für integrative Lerntherapie orientiert es sich an den Richtlinien und Qualitätsstandards des Fachverbandes für integrative Lerntherapie (FiL e.V.). Die Praxis arbeitet eng mit dem Schulpsychologischen Dienst und Einrichtungen wie der Stiftung “Die guten Hand” zusammen.

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Lernstudio Bensberg – Praxis für integrative Lerntherapie und Lernförderung

Lernstudio Bensberg

Das Lernstudio Bensberg - Praxis für integrative Lerntherapie und Lernförderung - hilft seit 30 Jahren Kindern und Jugendlichen, die unter Lernproblemen und Motivationsschwächen leiden. Es arbeitet mit den Methoden der integrativen Lerntherapie, die dann greift, wenn konventionelle Nachhilfe nicht...

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