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10 Kommentare zu “Rettet die Bienen: Große Koalition für großes Gesumm”

  1. Jeder Schritt zur Erhaltung der Natur ist zu begrüßen. Ob jedoch die Bienen die letzten Bauplätze in Lückerath besiedeln müssen, obwohl 20 m daneben mehrere 10 000 qm Streuobstwiese zur Verfügung sind, das soll der humane Geist beantworten. Wovon nicht gesprochen wird, es ist einigen Anwohner gelungen die freie Sicht ins Grüne zu erhalten. Ich finde, dass hat bei der vorherrschenden Wohnungsnot Skandalcharakter

  2. Wer ist schon nicht für Natur. Aber in Lückerath wo riesige Wiesen bepflanzt mit Streuobst auf den einzig möglichen Bauflächen eine Bienenweide anlegen, bei dieser vorherrschenden Sorge um einen bezahlbaren Wohnraum, das lässt schon Raum für kritisches Denken. Hier hätten mindestens 6 bis 7 Familien ein Einfamilienhaus bauen können. Hier scheint mir eher der Wunsch nach Ausgrenzung statt nach dem Gesumme der Biene Maya den Ausschlag gegeben zu haben.

  3. Lieber Herr Bollen, wir haben seit 1940 einen Garten von 5000 qm in dem es grünt, blüt und die die Bienen summen. Sie scheinen sich wohl zu fühlen, denn beschwert hat sich noch keine. Können Bienen natürlich auch nicht. Aber Menschen können das. Leider werden sie aber nicht gehört. Als Anwohner des Anger- Parks liegt mir gegenüber ein riesiges Freigelände bestens für Bienenwiesen geeignet. Stattdessen ist die Bienenwiese auf die z.Z. einzigen möglichen Bauplätze gelegt worden. An meinem Garten steht geschrieben,” Liebst Du Mensch und Tier”, dann sei willkommen mir. Lieber Herr Bollen, finden Sie nicht, dass der Mensch auch eine Art ist die geschützt werden muss. Jedenfalls ist mir lustiges Kindergeschrei genau so lieb wie das Summen der Bienen. Für mich hat das Anlegen der Wiese ein Geschmäckle, welches ich zu deuten weiß.

  4. Eine tolle Aktion. Mitmachen ist für mich selbstverständlich, da ich bereits seit 2 Jahren dabei bin, unseren Garten bienenfreundliche zu gestalten. Die Unterstützung der Lokalpolitik ist mitunter ein guter Motor für die Aktion, nur fehlt mir nachwievor die eindeutige Stellungnahme der amtierenden Amtsherren und Damen gegen Glyphosat und Neonicotinoide. Als Wähler und Bürger sollten wir daher die aktuelle Petition für ein nationales Verbot der Umweltgifte unterstützen. Das kann man hier tun: https://www.change.org/p/bundesregierung-stoppen-wir-glyphosat-jetzt-in-deutschland-so-wie-in-frankreich-auch

  5. Samen für die Bienen zu streuen, eine großartige Idee. Wenn unser Bürgermeister diese Aktion unterstützt, so streut er damit lediglich Sand in die Augen der Wähler! Die Beiträge zu diesem Thema von Herrn Eßer und Frau Meinhardt sprechen Bände. Lesenswert ein Kommentar des RBN zum Thema “Schutz von Freiräumen”, von dem u.a. die Bienen – würde dieser Schutz dann gewährt – enorm profitieren würden.
    https://in-gl.de/2016/03/14/der-flaechennutzungsplan-muss-freiraeume-schuetzen/
    Liest man die offizielle Stellungnahme des RBN zum FNP, so wird einem klar, dass die Stadt dabei ist, unsere Natur in nicht unerheblichem Maße zu zerstören. Unserern amtierenden Politikern geht es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen und nicht um den Schutz der Natur, der – nicht nur für die Bienen – so dringend notwendig wäre. Es liegt an uns Bürgern, die Politiker aufzufordern, endlich ein Gesamtkonzept für die Stadt zu entwickeln, das dem Anspuch “Bewahrung der Schöpfung”, dem sich doch besonders die Politiker der CDU verpflichtet fühlen sollten, Rechnung trägt.

  6. Eine wunderbare Initiative! Und wenn doch auch der eine oder andere Landwirt dazu gebracht werden könnte, eine seiner Weiden in eine herrliche Blumenwiese zu verwandeln.

    Ich selber versuche mit meinem “naturbelassenen” Garten, in dem von Januar bis Dezember etwas blüht, Beeren und Samen satt vorhanden sind, Vögeln und allem, was “kreucht und fleucht” den Tisch zu decken. Keine Pestizide, kein Kunstdünger. Im Winter bleiben die Blütenstände , auch wenn’s ungepflegt aussieht.
    Trotz allem ist auch hier der massive Vogel- und Insektenrückgang schmerzhaft spürbar. Fühle mich wie David gegen Goliath.

    Wie schön, wenn jetzt viele Davids den Kampf gegen Beton, Glyphosat, etc. aufnehmen.

  7. Tolle Aktion!! Das kann „Grau Glattbach“ nur gut tun wenn was Buntes blüht.
    Schön dass sich unser Bürgermeister auch dafür engagiert. Er hat nun mal den Job widersprüchliche Intressen zu vertreten und irgendwie zu integrieren. Sein Job ist: sowohl als auch.
    Ich hoffe, dass viele mitmachen.
    Stadtgründer kann aber auch nicht immer warten bis alles verblüht ist, denn dann schaffen sie es überhaupt nicht mehr die Grünflächen einigermaßen in Ordnung zu halten. ( Mehr Flächen – weniger Personal)
    Ein Vorschlag: Verblühen lassen, danach pflegen, mit ausreichendem Personal.

    Möge vieles aufblühen!!

  8. “Auch Leberwurst kann Krebs auslösen”

    Diese Weisheit verkündete eben unser CDU Landtagsabgeordnete Rainer Deppe als ich mit gut 20 Campact Aktiven versucht habe, ihn dafür zu gewinnen sich für ein NEIN zur Glyphosat-Zulassung in Brüssel stark zu machen.

    Glyphosat ist richtig dosiert harmlos, meint Deppe. Ein beweisbarer kausaler Zusammenhang zwischen Arten- und Bienensterben und dem weltweiten massiven Glyphosateinsatz muss erst bewiesen werden.

    Ich fände es herrlich, wenn die oben beschriebe Aktion Erfolg hat. Eigentlich müsste StadtGrün aber schon seit 2 Jahren alle neu bepflanzten Flächen als Blühstreifen und Bienenweide anlegen. Für diesen Antrag der Grünen gab es im Rat eine Mehrheit. Nur die Resultate fehlen.
    Wenn gemäht wird, bevor die Blüten ihre Samen auswerfen können, ist das ganze Konzept für die Katz.
    Vielleicht könnten die Mitarbeiter von StadtGrün, die sicher nicht mutwillig handeln, beim Imkerverein mal einen Lehrgang machen. Davon würde ich mir am meisten versprechen.

  9. Lustig. Oder eher auch nicht: der Flächennutzungsplan wandelt massiv Flächen in Bauland um und fördert damit das Bienensterben. Der gleiche Bürgermeister, der massivsten Flächenverbrauch befürwortet stellt sich jetzt als Schutzpatron der Bienen dar? Aha…

    Das passiert halt, wenn man Probleme ohne durchdachtes Gesamtkonzept angeht. Die Bürgerinnitiativen bemängeln das seit über einem Jahr, teilweise sogar seit mehreren Jahrzehnten!

    Biotope wie der alte Bahndamm sollen zudem geopfert werden, damit mehr LKW schneller in die Innenstadt kommen. Da hilft es den Bienen natürlich ungemein, wenn man einen Kreisel bienenfreundlich gestaltet. Inmitten von massivsten Abgasen und Feinstaub.

    Wird bestimmt dann ein leckerer Honig…

    Wann wachen die Herren Politiker mal auf und hören mal auf ihre Wähler? Wenn die letzte Biene an Stickoxyden verreckt ist? Hoffentlich nicht…

  10. Vielen Dank allen, die mitmachen!!

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