Die letzte Ampel an der Tunnelausfahrt ist abgeschaltet, jetzt fließt der Verkehr am Driescher Kreuz und am neuen Turbokreisel völlig ampelfrei. Noch sind einige Straßenarbeiten zu erledigen, aber die Verkehrsplaner hoffen auf eine spürbare Entlastung, auch der Stationsstraße.

Die Sperrung der Fahrbahn vor dem Zandersgelände im Zuge der Strunde-hoch-4-Baustelle hat länger gedauert als zunächst geplant, doch seit Donnerstag ist auch diese Spur für den Verkehr vom Driescher Kreuz zum neuen Turbokreisel freigegeben worden. Nun kreuzen sich die Fahrbahnen vor der Tunnelausfahrt nicht mehr – und damit konnte auch die Ampel an der Ausfahrt abgestellt werden. 

Zwar stoßen hier immer noch zwei Fahrzeugströme – aus dem Tunnel und vom Driescher Kreisel – zusammen und müssen sich auf einer relativ kurzen Strecke auf zwei Fahrspuren neu verteilen, aber das soll ohne Ampelsteuerung funktionieren. Mit der angemessenen Rücksichtnahme, da sind sich die städtischen Verkehrsplaner sicher, sollte hier der Verkehr reibungslos laufen. Diese Annahme stützt sich auch auf eine Verkehrsuntersuchung.

Sollte es wider Erwarten Probleme geben kann die alte Ampel wieder eingeschaltet werden; zur Sicherheit wird sie nicht abgebaut.

Jetzt liegt es an den Autofahrern, diese Hauptverkehrsverbindung wieder stärker zu nutzen und den Umwegverkehr einzustellen, der in den vergangenen zwei Jahren eingeübt wurde. Davon versprechen sich die Planer auch eine Entlastung der Stationsstraße, die zusätzlichen Verkehr aufnehmen musste, chronisch verstopft ist und durch den Rückstau auch den Driescher Kreisel häufig blockiert.

Einige Restarbeiten stehen noch aus, die aber keinen großen Einfluss auf den Verkehr haben. An der Gohrsmühle vor dem Zandersgelände muss noch ein Stück Gehweg gepflastert werden; dann kann hier ein Stückcken Umweltspur (frei für Busse und Fahrräder) vom Driescher Kreisel bis zum Turbokreisel frei gegeben werden. 

Hinter dem Turbokreisel bis zur Gnadenkirche wird noch kräftig an der Umweltspur und dem zweiten Gehweg gearbeitet. Die Baufirmen hoffen zwar, bis zur Weihnachtspause fertig zu werden, sind aber für die Asphaltarbeiten auf moderate Temperaturen angewiesen. 

Sehr viel länger, mindestens bis April, müssen die Anlieger der Buchmühlenstraße warten, bis dort Land in Sicht ist. Wie angekündigt hat der Strundeverband Bauzäune weihnachtlich dekoriert, den Betonsilo schmückt jetzt ein riesiger Nikolaus. 

Laut Strundeverband sind die Innenstadt und alle alle Parkplätze wieder gut erreichbar; in einem Prospekt zum Weihnachtsgeschäft werden insgesamt rund 2500 öffentliche Parkplätze in der City ausgwiesen. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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