Rolf-Albert Schmitz setzt sich seit Jahrzehnten für den Frieden und einen respektvollen Umgang miteinander ein – dafür ist er von Bürgermeister Lutz Urbach mit der silbernen Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet worden.

Und passender hätte der Rahmen nicht sein können: die Verleihung fand im Kulturhaus Zanders statt, zur Vernissage der Fotoausstellung „Menschen auf der Flucht“, die von Amnesty International vorbereitet worden ist.

Der ehemalige Schulpsychologe ist seit 1984 ehrenamtlich sehr aktiv. Von 1984 bis 1988 war er sachkundiger Bürger im Jugend- und Sozialausschuss des Rates der Stadt Bergisch Gladbach und daraufhin, bis 1991, als Schöffe am Amtsgericht Bergisch Gladbach/Bensberg tätig.

Gemeinsam mit seiner Tochter Susanne Schmitz gründete er die Stiftung Solidarität und Menschenrechte (SUM). Eine Stiftung für Völkerverständigung und Toleranz, die sich für den Frieden in einer Provinz in Südafrika einsetzt. Den Fokus legt die Stiftung jedoch auf Südamerika und setzt sich dort für die Rechte der Indio ein, indem sie die größte Indio-Organisation im Norden des Landes für Menschenrechte unterstützt.

Die Organisation ist im Kampf um Landrechte, für sauberes Wasser sowie gegen Umweltzerstörungen aktiv und fördert die Bildungsarbeit für indigene Studenten aus abgelegenen Anden-Dörfern. In der Stadt Jujuy in Nord-Argentinien organisiert und finanziert Rolf-Albert Schmitz seit 2010 ein Studentenwohnheim mit indigenem Kulturzentrum.

Zusammen mit drei weiteren Stiftungen unterstüzt die SUM den „Weltfriedendienst e.V.“. Der Verein kämpft dafür, dass Menschen aktiv und selbstbestimmt an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen arbeiten können. Zusammen mit Partnern sollen vor Ort in Afrika, Asien und Latainamerika gewaltfrei und konstruktiv gelöst werden und die Lebensgrundlage verbessert werden. In Deutschland verschafft der WFD den Anliegen seiner Partner Gehör und fördert das globale Lernen.

Neben seinem Einsatz für die Menschen in fernen Ländern, kümmert sich der 73-Jährige auch um die Belange der Menschen in Bergisch Gladbach. In der örtlichen Gruppe des Amnesty Internationals ist Rolf-Albert Schmitz seit 2003 aktiv. Dort ist er an der Planung des Parks für Menschenrechte beteiligt und organisiert Benefizkonzerte. Seine Stiftung setzt sich in Bergisch Gladbach vor allem für Flüchtlinge ein.

In Zusammenarbeit mit der AWO und der Initiative „Herwi“ werden Sprachkurse, Lernmittel und Anwaltskosten finanziert. Vom Flüchtlingsheim im Lübbe-Gebäude ausgehend wurde ein Freizeitprojekt organisiert und beim Spendenmarathon des „Fluchtpunkt Bergisch Gladbach“ wurden zusammen mit der ebenfalls in Bergisch Gladbach ansässigen Bethe Stiftung Spendengelder verdoppelt.

Seit nunmehr zehn Jahren setzt er sich zudem für benachteiligte Kinder in Bergisch Gladbach ein. Ausländischen Studentinnen und Studenten, die in finazielle Notlage geraten sind, unterstützt seine Stiftung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Studentengemeinde Köln (ESG).

Mit seiner Stiftung SUM, die weltweit, aber auch in seiner Heimatstadt Bergisch Gladbach agiert, hat Rolf-Albert Schmitz zum Ansehen und Wohl der Stadt Bergisch Gladbach beigetragen. Darüber hinaus hat sich Rolf-Albert Schmitz seit über 30 Jahren auch persönlich in verschiedenen Bereichen zum Wohl der Menschen engagiert. Das langjährige, vielseitige und anspruchsvolle Engagement von Rolf-Albert-Schmitz ist durch die Verleihung der Ehrennadel in Silber öffentlich anerkannt worden.

Hinweis der Redaktion: In einer ersten Fassung dieses Beitrags hieß es, die Ehrung habe im Kunstmuseum Villa Zanders stattgefunden, tatsächlich war es jedoch das Kulturhaus Zanders. 

Amnesty Internationale zeigt „Menschen auf der Flucht”

Pressestelle Stadt BGL

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2 Kommentare

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  1. Sehr geehrte Frau Sommer, bei aller Empörung bitten wir um etwas mehr Respekt, den Begriff „Schreiberling“ weisen wir zurück. Beim Autor des Textes handelt es sich um einen Mitarbeiter der Pressestelle der Stadt Bergisch Gladbach. Der Unterschied zwischen Villa und Kulturhaus ist dort durchaus bekannt, aber auch dort ist man vor Fehlern nicht gefeit. Die Redaktion

  2. Die Verleihung fand im Kulturhaus Zanders, Papiergeschichtliche Sammlung, Hauptstraße 267, 51465 Bergisch Gladbach, statt. Das ist ein völlig anderes Haus, als die Villa Zanders!!!
    Vielleicht sollte sich Ihr Schreiberling dort einmal sehen lassen, damit die Unterschiede festgeschrieben werden können!!!! Die Amnesty International-Ausstellung läuft zur Zeit auch in der Hauptstraße 267!!!