Nixdorf-Computer. Foto: Andreas Franzkowiak

Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasium in Bergisch Gladbach-Bensberg waren auf Einladung der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) zu Gast im „Heinz Nixdorf MuseumsForum“ in Paderborn.

Der Informatikkurs der Stufe 8 am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg machte eine Zeitreise. Eine Zeitreise in die Geschichte der Computertechnik. Auf Einladung der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) unternahmen die Nachwuchsinformatiker gemeinsam mit ihren Lehrern sowie Dozenten und dem Leiter der FHDW in Bergisch Gladbach eine Exkursion zum „Heinz Nixdorf MuseumsForum“ in Paderborn.

Zehn Jahre nach dem Tod von Heinz Nixdorf eröffnete 1996 dort das heute weltweit größte Computermuseum. Nixdorf gilt als einer der wichtigsten Pioniere der Computertechnik weltweit.

Drei Jahre, bevor Bill Gates überhaupt geboren wurde, gründete Nixdorf 1952 seine erste Computerfirma. Während seiner Zeit als Werksstudent beim US-amerikanischen Büromaschinenhersteller Remington Rand Corp. erkannte der 27-jährige Physikstudent, der an der Frankfurter Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität auch einige Seminare der Betriebswirtschaft belegt hatte, die Bedeutung von elektronischen Rechenmaschinen für die Industrie, aber auch für mittlere und kleine Unternehmen.

Mit finanzieller Unterstützung der Forschungsabteilung der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE) und einem ersten Auftrag für einen Röhrencomputer legte er in Essen den Grundstein für die Nixdorf Computer AG. 1959 verlegte er den Unternehmenssitz in seine Heimatstadt Paderborn. In den 70er-Jahren wurde Nixdorf zu einem der wichtigsten europäischen Computerhersteller, der Mitte der 80er-Jahre mit ei-nem Umsatz von rund 5 Milliarden DM über 30.000 Mitarbeiter beschäftigte und 1988 bei der Gründung des DAX eines der gelisteten Unternehmen war.

Einblicke in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der digitalen Welt be-kamen Schülerinnen und Schüler des AMG in Paderborn

„Ziel des freiwilligen Studientages war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik zu geben“, erklärt Kursleiterin Katharina Langenbach, die mit ihren Schülerinnen und Schülern nach Paderborn reiste.

Sie sieht den Studientag auch als eine Vorbereitung auf die zukünftigen Projekte des Informatikkurses. Dort geht es in diesem Halbjahr um Programmierung und Robotik.

Mit FHDW und Unternehmen die Zukunft planen

Nach einer allgemeinen Einführung zur Historie der Informatik durch die Experten des „Heinz Nixdorf MuseumsForum“ konnten die AMGler auf 6.000 Quadratmeter selbst entdecken, wie sich die Technik von den ersten Lochkartenrechnern in den 50er-Jahren bis zur heute fast vollkommen digitalisierten Welt entwickelt hat.

In Schülerlaboren konnten die Schülerinnen und Schüler die Innovationen im Bereich 3-D-Druck live erleben und auch selbstständig die dreidimensionale Konstruktion einer Trillerpfeife herstellen lassen.

Hintergrund: Die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) wurde 1993 gegründet. Sie bietet an fünf Campussen duale und berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an. Neben der engen Verzahnung von Theorie und Praxis durch die Kooperation mit rund 650 Unternehmen bietet die FHDW kleine Studiengruppen, intensive Betreuung, effiziente Studienorganisation und attraktive Karrieremöglichkeiten.

Im Wintersemester 2017/2018 waren 2.082 Studierende eingeschrieben. Sie werden von 50 Professoren und zahlreichen Lehrbeauftragten betreut. Seit ihrer Gründung hatte die FHDW 6.700 Absolventen. Weitere Informationen unter www.fhdw.de

FHDW

FHDW Fachhochschule der Wirtschaft in 51465 Bergisch Gladbach, Hauptstr. 2, Mail info-bg@fhdw.de, im Web http://www.fhdw.de/

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