Der Bergisch Gladbacher Geopfad hat nun seine eigene Broschüre. Oft nachgefragt, wurde sie von der städtischen Tourismusförderung als handliches und übersichtliches Faltblatt herausgegeben.

Am Donnerstag, dem 12. April 2018, präsentierten die Verantwortlichen, Gabriele Malek und Martin Westermann von der städtischen Wirtschaftsförderung, das neue Faltblatt. Mit von der Partie waren auch der Journalist und Buchautor Guido Wagner – der den neuen Text und die Bilder für den Flyer erstellt hatte – und Thomas Klostermann, der Sachgebietsleiter Planung, Bau und Grünflächen. An der zweiten Tafel des Geopfades, die vor kurzem erneuert worden ist, berichteten die Macher über die Entstehung des Flyers und wie wichtig der Geopfad für die Stadt Bergisch Gladbach ist.

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Der nicht nur bei Wanderern beliebte Rundweg führt seit den 80er Jahren mit Hilfe von zahlreichen Informationstafeln in die Zeit, als Bergisch Gladbach noch an einem Flachmeer in Äquatornähe vor der Küste des Urkontinents lag.

Die 7,1 Kilometer lange Strecke wird als leicht eingestuft, ist also auch für weniger Geübte zu empfehlen. Start- und Zielpunkt ist der Bergische Löwe in der Innenstadt. Von hier führt der Weg über die Laurentiusstraße und Johannisstraße bis zum ehemaligen Kalkwerk im Naturschutzgebiet Schlade. Von hier geht es vorbei an Rommerscheid und dem Igeler Hof hinab ins Strundetal und weiter entlang der Strunde bis zurück in die Innenstadt.

Die ursprünglichen Informationstafeln, die in die Jahre gekommen waren, sind im Zuge der Regionale 2010 rundum erneuert und im Jahr 2011 aufgestellt worden. Über viele Jahre hat sich der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) durch ehrenamtlichen Einsatz im Rahmen seiner Möglichkeiten für den Erhalt und die Pflege des Geopfades eingesetzt.

Das Regionale 2010 Projekt „Entlang der Strunde“ bot die Chance, dieses touristische Highlight der Stadt Bergisch Gladbach an den Strundeweg anzubinden und durch neue Informationstafeln und durch markante Wegeleitschilder, gelber Pfeil auf blauem Grund, aufzuwerten.

Hans Dieter Hilden, bis zu seiner Pensionierung Dipl. Geologe beim Geologischen Landesamt NRW, erklärte sich damals bereit, eine gründliche Neukonzeption der Gesamtroute durchzuführen. Einige Standorte entfielen, einige neue kamen hinzu. Die vorhandenen Texte wurden gestrafft, nach neueren Erkenntnissen überarbeitet und mit überwiegend farbigen Darstellungen veranschaulicht.

So entstanden 17 Informationstafeln mit verschiedenen Themenfeldern aus Geologie, Industriegeschichte und Botanik, die an den jeweils passenden Standorten den Blick der Wanderer für die Schätze der Natur öffnen sollen.

Der Bergisch Gladbacher Geopfad hat die Auszeichnung „Nationaler Geotop“ von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien bekommen. Auf den ersten drei Informationstafeln und auf der Broschüre ist die Auszeichnung deutlich zu erkennen.

Die Broschüre wird in allen städtischen Touristeninformationsstellen und als Download auf der Homepage angeboten.

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