Die Geschäftsführung und der Insolvenzverwalter von Zanders haben eine Bank gefunden, die die Leistungen der Agentur für Arbeit vorfinanziert. Damit konnte das Juni-Gehalt ausgezahlt werden, auch die Zulagen für Überstunden, Schicht- und Sonntagsdienste werden für die Monate Juni, Juli und August komplett übernommen. 

Das bestätigten die Geschäftsführer Igor Ferlan und Christian Köhler-Ma in einem Pressegespräch am Dienstag. Daran nahm auch der vorläufige Insolvenzverwalter Marc d’Avoine teil.

Das Bürgerportal hatte zunächst berichtet, die Zanders-Mitarbeiter müssten auf die Zulagen verzichten. Das war ein Fehler, der auf einem Missverständnis beruhte. Der Beitrag wurde korrigiert, wir bitten für diesen Fehler und die dadurch verursachte Unruhe um Entschuldigung.

Einen Teil-Ausfall müssen die Mitarbeiter lediglich für den Mai hinnehmen. Die Sondergehaltsbestandteile für im Mai geleistete Dienste, die im Juni hätten abgerechnet werden sollen, kann die Agentur für Arbeit nicht übernehmen, erläuterte die Geschäftsführung.

Das Grundgehalt sei jetzt sogar höher als in den Vormonaten. Denn die Betriebsvereinbarung, in der die Mitarbeiter auf einen Teil ihres Geldes verzichtet hatten, war mit dem Antrag auf Insolvenz außer Kraft getreten. Sie hatte eine entsprechende Klausel enthalten.

Den ausführlichen Beitrag zur aktuellen Lage bei Zanders lesen Sie hier. 

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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