Bergisch Gladbach stellte mit ProVelo das aktivste Stadtradeln-Team im ganzen Kreis: 10.000 Kilometer fuhren die 15 Teilnehmer im Aktionszeitraum. Gewonnen haben aber auch noch fünf weitere Gladbacher. 

„Im September will ich mit dem Fahrrad über die Alpen“, erklärt Lydia Unterbörsch, „das ist eine Herausforderung, für die ich einiges Training gut gebrauchen konnte.“ Das Mitglied des Teams ADFC Rhein-Berg ist eine der fünf Gewinnerinnen und Gewinner der Aktion „Stadtradeln“.

Am Freitag bekam sie ihren Preis vom städtischen Mobilitätsmanager Daniel Euler und dem Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft, Willi Schmitz, überreicht. 423 Kilometer hat sie während der drei Aktionswochen erstrampelt. Mit der Fahrradhalterung fürs Smartphone kann sie künftig GPS-Daten und Fahrtstrecke bequem vom Lenker ablesen.

Bernhard Werheid, ebenfalls im ADFC-Team und gleichzeitig auch ADFC-Vorstand, ist  glücklicher Gewinner eines stabilen Faltschlosses. Für sein 18-Gang-Trekkingrad mit Pinion-Schaltung kann er eine zusätzliche Sicherung auch gut gebrauchen.

„Ich habe den Fahrradurlaub schon hinter mir“, berichtet Werheid bei der Preisübergabe. „Während der Aktionswochen war ich zwei Wochen in Schleswig-Holstein und an Oder und Neiße unterwegs.“ 1304 Kilometer kamen dabei zusammen.

„Gemeinsam radeln für ein gutes Klima!“ – das ist die Idee hinter der Aktion „Stadtradeln“, der Fahrradkampagne des Klimabündnisses. Erstmalig hat in diesem Jahr auch der Rheinisch-Bergische Kreis teilgenommen. Kreisweit wurden in der Zeit vom 10. bis zum 30. Juni 154.397 km erradelt. Bergisch Gladbach trug dazu 32.422 km bei.

103 Pedalritter aus Bergisch Gladbach hatten sich aktiv angemeldet im „Stadtradeln“-Portal. Die statistische Auswertung verrät außerdem, dass fünf Ratsmitglieder dabei waren, die 811 km zum Gesamtergebnis beitrugen. Das aktivste Team kreisweit hieß ProVelo Bergisch Gladbach; es schaffte mit 15 Teilnehmern 10.188 km Fahrleistung.

Der Kreisvergleich

Auch die Nachbarkommunen waren stark im Kreisvergleich: Der aktivste Radler kommt aus Leichlingen und schaffte in drei Wochen 2.800 km. Die aktivste Kommune war Wermelskirchen mit knapp 41.000 km; gemessen an der Einwohnerzahl hatte Odenthal die meisten Kilometer abgespult.

Im Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises nahmen insgesamt 697 Radfahrerinnen und Radfahrer teil. Dies bedeutet eine Einsparung von fast 22.000 kg CO2. Daniel Euler: „Das ist ein nicht zu unterschätzender Beitrag für den Klimaschutz! Und der Straßenverkehr wird auch entlastet. Die Aktion in diesem Jahr war schon ein guter Anfang, 2019 gibt es voraussichtlich eine Fortsetzung. Natürlich in der Hoffnung, dass möglichst viele Teilnehmer ihr Fahrrad auch vor und nach der Aktionszeit intensiv im Stadtverkehr nutzen. Und auch Bergisch Gladbach im Kreisvergleich immer besser wird!“

Zurück zur Preisverleihung: Bei der Ermittlung der Gewinner spielte übrigens die gefahrene Kilometerzahl keine Rolle. „Über 100 mussten es schon sein“, klärt Daniel Euler auf. „Die Preisträger wurden dann bei der Kreisverwaltung ausgelost. Meine dortige Kollegin hat ihren Azubi Glücksfee spielen lassen.“

Drei der Bergisch Gladbacher Gewinner konnten sich für den Fototermin am Freitag nicht freimachen, sie erhalten die Preise zu einer anderen Gelegenheit.

Wer 2019 bei den Stadtradlern dabei sein möchte, sollte sich schon mal vormerken: Im kommenden Jahr treten die Bergisch Gladbacher wieder drei Wochen lang für den Klimaschutz in die Pedalen. Dann  wird weiter geradelt, gespart und gewonnen!

Weitere Infos zum Stadtradeln im Rheinisch-Bergischen Kreis:

Rheinisch-Bergischer Kreis radelt 154.397 Kilometer


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Pressestelle Stadt BGL

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1 Kommentar

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  1. Interessanter Beitrag, ich bin neugierig, wie sich das in der Zukunft entwickeln wird. Ich selbst benutze nur die Bahn oder mein Fahrrad. Wir sollten langsam alle umsteigen auf alternative Fortbewegungsmittel, soweit es möglich ist natürlich.