Seit Mittwochnachmittag verbreitet sich über die sozialen Medien eine Warnung vor einem womöglich pädophilen Mann, der sich als Polizist ausgebe. Allerdings: der echten Polizei liegen keine Anzeigen vor. Daher warnt die Kreispolizei die Eltern davor, ihre Kinder zu verunsichern und ungesicherte Informationen zu verbreiten. 

In einer Presseerklärung berichtet die Kreispolizei von der Meldung, die sich „rasend schnell” verbreite. Und stellt klar: „Die Polizei kann die aktuell kursierenden Sachverhalte in keinem Punkt bestätigen. Bei der Polizei RheinBerg liegt keine Strafanzeige vor!”

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In der gestreuten Warnmeldung werde von einem angeblichen Polizisten berichtet, der im Bereich von Schulen oder Kindergärten in den Stadtteilen Bensberg/Refrath/Lückerath Kinder angesprochen haben soll.

Der einzige Hinweis, der bei der Polizei vorliegt, stamme vom 6. September. An dem Tag sei „eine kurze Unterhaltung zwischen einem Jungen und einem Autofahrer beobachtet” worden.

Die Kreispolizei betont, dass sie jeden Hinweis ernst nimmt. Und richtet einige konkrete Bitten an die Eltern:

  • „wenn ihr Kind tatsächlich von einem Fremden angesprochen worden ist und zum Einsteigen aufgefordert wurde, wenden sie sich unmittelbar an die Polizei
  • informieren sie ihre betroffene Schulleitung oder Leitung der KITA
  • filtern sie die Informationen im Hinblick auf ihren erkennbaren Wahrheitsgehalt und verunsichern sie nicht ihre Kinder
  • verbreiten sie ungesicherte Informationen nicht weiter über soziale Medien”.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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