Arnulf Busen. Foto: Peter Boettcher

Die Beratende Versammlung der IHK Köln begrüßt Pläne zur Beteiligung der Wirtschaft an der Regionale 2025 – und die Breitband-Pläne des Kreises. 

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Die bisherigen Pläne zur Beteiligung der Wirtschaft an der Regionale 2025 stoßen bei den Unternehmen in Rhein-Berg auf positive Resonanz: „Die Wirtschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis unterstützt die Projekte ausdrücklich. Wir würden uns wünschen, dass noch weitere Projekte mit Wirtschaftsbezug eingereicht werden“, so Fred Arnulf Busen, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Beratende Versammlung Rhein-Berg und Geschäftsführer der Polytron Kunststofftechnik GmbH & Co. KG in Bergisch Gladbach.

Zuvor hatte sich die Beratende Versammlung Rhein-Berg der Industrie- und Handelskammer zu Köln in ihrer Sitzung im Kreishaus mit dem aktuellen Stand der Regionale 2025 beschäftigt.

Landrat Stephan Santelmann erläuterte die wirtschaftsrelevanten Projekte im Rheinisch-Bergischen Kreis und deren Umsetzungsstand. „Wir freuen uns über die guten Erfolgsaussichten für ein Maßnahmenbündel aus Mobilstationen, Bergischen Schnellbussen, dem Innovationszentrum ‚Digitale Bildung‘ und der Entwicklung des Zanders-Geländes in Bergisch Gladbach“, fasste Fred Arnulf Busen die Reaktionen zusammen.

Wichtiges Thema für Zukunft des Wirtschaftsstandorts

Mit dem Stand des Breitbandausbaus in der Region hatte sich das IHK-Gremium bei seiner Sitzung zudem ein entscheidendes Thema für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes vorgenommen.

Breitbandkoordinator Marco Andres-Gilles informierte die Unternehmerinnen und Unternehmer darüber, dass der Rheinisch-Bergische Kreis gemeinsam mit den Kommunen eine Änderung der Bundesförderrichtlinie nutzen wird, wodurch zukünftig das Glasfasernetz nicht nur zu den grauen Verteilerkästen, sondern direkt bis in die Wohnhäuser und Gewerbebauten führen soll. Damit sind deutlich höhere Bandbreiten möglich. Auf diese Weise werden 14 Gewerbegebiete im Rheinisch-Bergischen Kreis durch das Bundesförderprogramm an das Glasfasernetz angebunden.

Für Eva Babatz, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, ein wichtiger Schritt zur „Beseitigung der weißen Flecken bei der Versorgung mit schnellem Internet“ – dem allerdings weitere folgen müssten: „Schnelles Internet ist neben der verkehrlichen Erreichbarkeit und der Gewinnung von Fachkräften einer der wichtigsten Standortfaktoren für die Unternehmen in der Region. Das Ziel muss ein flächendeckender Anschluss für alle Gewerbetreibenden an das Glasfasernetz sein.“

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