Foto: Archiv.

Die 28. Mahnwache „gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, für Toleranz und soziale Gerechtigkeit” aus Anlass der Reichspogromnacht findet am Samstag an der Kirche St. Joseph statt.

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Zur Veranstaltung laden wie immer der DGB und der Verband der Nazi-Verfolgten (VVN-BdA) Bergisch Gladbach ein. „Was mit hasserfüllten Worten begann, endete in einer rassistischen Massenvernichtung,“ erinnert sich Walborg Schröder, Gründerin und Initiatorin der Mahnwache. Sie blickt mit Sorge auf die aktuelle politische Entwicklung:

„Dass in Deutschland wieder der Hitlergruß gezeigt wird, sogenannte besorgte Bürger Nazi-Vokabular aus der Mottenkiste holen und Debatten im Bundestag von nationalistischen Tönen geprägt werden, macht mir Angst.“

Die Mahnwache findet am 10. November 2018 um 11 Uhr am Lerbacher Weg 2 an der Kirche St. Joseph statt. Auf dem Gelände des nahegelegenen damaligen Stella-Werkes hatten die Nationalsozialisten 1933 Kommunisten und Sozialdemokraten gefangen gehalten und misshandelt. 1941 wurde hier Juden zwangsinterniert und anschließend in Konzentrationslager deportiert.

Ausführliche Informationen zu den Stella-Werken finden sich auf der Website der Stadt.

Die Veranstaltung erinnert an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938, als in deutschen Städten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand gesteckt und vernichtet wurden. Das Signal für die industrielle Massenvernichtung von Menschen jüdischen Glaubens war gegeben.

Weitere Veranstaltungen zur Pogromnacht:

Gedenken zur Reichspogromnacht

https://in-gl.de/events/adressat-unbekannt/
https://in-gl.de/events/widerstandsgebet/

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des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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