Wie angekündigt schließt die Stadt ihre Bürgerbüros in zwei weiteren Stadtteilen. Refrath ist bereits zu, Bensberg soll eigentlich folgen – doch in diesen beiden Fällen wird noch nach einem Ausweg gesucht. 

In Herkenrath und Schildgen (wie in Refrath) ist das mobile Bürgerbüro bislang in den Räumen der Kreissparkasse Köln zu Gast. Allerdings, so die Stadtverwaltung, würden die Mitarbeiten in den Außenstellen des Bürgerbüros immer wieder mit mit technischen Problemen konfrontiert. Das sei wiederum bei den Bürgern nicht gut angekommen.

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Immerhin hatten 2018 insgesamt 1.555 Menschen die mobilen Außenstellen in Herkenrath und Schildgen besucht. Dennoch werden die Außenstellen dort zum 31. Januar geschlossen.

In Refrath ist das Bürgerbüro bereits seit dem 1. Januar dicht, weil hier die Kreissparkasse den Raum selbst benötigte. In Bensberg soll eigentlich Ende März Schluss sein.

Aber in diesen beiden Fällen hatte der Stadtrat den Sparvorschlägen der Verwaltung im Dezember widersprochen, sie soll nun nach neuen Lösungen für Bensberg und Refrath suchen. Ergebnisse sind bislang nicht bekannt.

Die Bürger Herkenrath und Schildgen (und derzeit auch Refrath) werden gebeten, das zentrale Bürgerbüro am Konrad-Adenauer-Platz 9 zu nutzen.

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Mal wieder spart die Stadt an einem Ende, was den Bürgern in den Stadtteilen zuschlechte kommt. Wer erleben musste, dass Menschen bereits 3/4 Stunde vor Öffnung eines Bürgerbüros anstehen um dann noch einmal die gleiche Zeit vor dem Büro wegen des Andrangs verbringen müssen, kann sich vorstellen, wie das demnächst vor den Büros in der Stadtmitte aussehen wird, wenn aus allen Stadtteilen Bürger dorthin müssen, weil sie anderswo lebensnotwenige Dinge nicht bekommen.