Ansgar Röpling

Ansgar Röpling ist ein ausgewiesener Kenner der Geschichte Polens. Beim Mittwochstreff der Senioren-Union gab er einen Einblick in die 1000-jährige Geschichte des Landes und leistete damit einen kleine Beitrag zum besseren Verständnis des Nachbarn.

1000 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft: Unter diesem Motto hatte die CDU Senioren-Union Bergisch Gladbach am 20. Februar 2019 um 15:00 Uhr in das Restaurant-Hotel Café Gronauer Tannenhof eingeladen. Das Referat hielt Ansgar Röpling, ausgewiesener Kenner der Geschichte Polens. Er wurde vom Vorsitzenden Manfred Klein herzlich begrüßt.

Ansgar Röpling war Realschullehrer in Wöllstadt. Ein Schulfach war Geschichte, und dort entdeckte er schon früh sein Interesse an der Geschichte unseres Nachbarlandes Polen.

Er begann sein Referat mit der Staatsgründung unter der Dynastie der Piasten mit Herzog Mieszko I. im Jahr 966 n. Chr. und dessen Taufe. Er ging auf die deutsche Ostsiedlung ab ca. 1160 n. Chr. ein und schilderte das Emporsteigen zur politischen und militärischen Großmacht unter den Jagiellonen ab 1386 n. Chr. zum Polnisch-Litauischen Doppelreich.

Das nach dem Erlöschen der Jagiellonen- Dynastie (1575) einsetzende Wahlkönigtum fand genauso Beachtung wie die Epoche der drei Teilungen 1772, 1793 und 1795 durch die Nachbarmächte Russland, Preußen und Österreich.

Das Wiedererstehen des polnischen Staates im Jahr 1918 ,die „zweite Republik“, die sich aus dem Versailler Vertrag von 1919 ergab, die Probleme, die Zwischenkriegszeit, der 2. Weltkrieg schlossen sich an. Wichtig war ihm der Hinweis auf die Epoche ab der Machtergreifung durch das Lubliner Komitee  vom 22. Juli 1944 bis zur Gegenwart.

Ein Blick auf die jetzige national-konservative Regierung mit bislang unbekannten Hintergrund-Informationen rundete das Referat ab.

Fazit: Vieles im Heute Polens bleibt ohne ein solides historisches Basiswissen unverständlich. Der Vortrag von Ansgar Röpling  soll zum besseren Verständnis Polens einen kleinen Beitrag leisten.

Manfred Klein dankte Ansgar Röpling für seinen hochinteressanten Vortrag und überreichte ihm eine Nachbildung des Kölner Doms in Miniatur und in Gold. Ca. 40 Besucher spendeten ihm einen minutenlangen Applaus.

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