Foto: Archiv

In diesen Tagen verschicken die zwölf weiterführenden Schulen Bergisch Gladbachs die Anmeldebestätigungen. Aber auch einige Absagen. Das trifft vor allem Kinder, die zur Otto-Hahn- und Johannes-Gutenberg-Realschule oder zur IGP wechseln wollten. 

Weitgehend unkritisch ist die Lage an den Gymnasien: Konkret werden  am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium 106, am Gymnasium Herkenrath 98, am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium 96, am Otto-Hahn-Gymnasium 85 und am Albertus-Magnus-Gymnasium 112 Schüler im 5. Schuljahr starten. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit.

Eng wurde es nur beim AMG, die Schule in Bensberg nahm zwölf Kinder nicht an. Sie hatten alle ihren Wohnsitz außerhalb von Bergisch Gladbach und in ihren eigenen Kommune wird die gewünschte Schulform ebenfalls angeboten.

Bei den Gesamtschulen werden 160 neue Schüler die Integrierte Gesamtschule Paffrath besuchen. Damit ist die IGP voll ausgelastet, 32 Kinder wurden abgelehnt. Zur Nelson-Mandela-Gesamtschule wechseln 93 Kinder.

Bei den Realschulen gibt es sehr unterschiedliche Anmeldezahlen. Insgesamt reichen die Plätze zwar gut aus, aber nicht immer in der jeweiligen Wunschschule.

Die Otto-Hahn-Realschule und die Johannes-Gutenberg-Realschule sind überlaufen, sie mussten 10 bzw. 21 Absagen aussprechen; zudem konnten insgesamt 13 externe Schüler nicht aufgenommen werden. Dagegen gibt es für die Realschule Herkenrath und die Realschule im Kleefeld wenige bzw. sogar sehr wenige Anmeldungen.

Konkret lauten die Eingangszahlen nach der Ablehnung:

  • Johannes-Gutenberg-Realschule: 81 Aufnahmen (98 Anmeldungen insgesamt, 10 Ablehnungen an Bergisch Gladbacher Kinder, 7 an Externe, wobei die Overather Bewerbungen mit den Bergisch Gladbachern gleich zu behandeln sind, da es dort keine Realschule gibt),
  • Otto-Hahn-Realschule 81 (108 Anmeldungen insgesamt, 21 Ablehnungen an Bergisch Gladbacher Kinder, 6 an Externe),
  • Realschule Herkenrath 59
  • Realschule Im Kleefeld 37

Grundsätzlich sind alle vier Realschulen dreizügig. „Bisher haben wir in ähnlichen Situationen die Möglichkeit gegeben, ausnahmsweise eine vierte Eingangsklasse zu bilden”, erläutert Fachbereichsleiter Dettlef Rockenberg. Das sei im kommenden Schuljahr keine Option, weil die Schulen in Hebborn und Herkenrath bei weitem nicht ausgelastet sind. Abgelehnte Schüler aus Bensberg und Lückerath werden daher wohl einen weiteren Schulweg in Kauf nehmen müssen.

An der letzten noch verbliebenen Hauptschule, der Schule Im Kleefeld, wurden nur noch elf Schüler angemeldet.

Die Stadt weist vorsorglich darauf hin, dass die Ablehnung der externen Kinder auf einem Beschluss basiert, den der Schulausschuss 2014 gefasst hat.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.