Wer beim „Stadtradeln“ richtig in die Pedale tritt, tut nicht nur sich selbst und der Umwelt etwas Gutes. Man kann auch etwas gewinnen. Und dazu beitragen, dass die Kommunen die Bedingungen für das Radfahren verbessern.

Wir dokumentieren die gemeinsame Presseerklärung von CDU und Bündnis 90/Die Grünen:

Auf Initiative von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nimmt der Rheinisch-Bergische Kreis im Jahr 2019 zum zweiten Mal am STADTRADELN teil. Geradelt wird in der Zeit vom 2. bis 22. Juni 2019.

Wie im vergangenen Jahr konnten alle kreisangehörigen Kommunen für eine Teilnahme gewonnen werden. Die Aktion STADTRADELN soll zum Radfahren motivieren. Wer seine Fahrten mit der STADTRADELN-App aufzeichnet, liefert zudem wichtige Informationen über die von Radfahrerinnen und Radfahrern bevorzugten Routen.

Daneben steht erneut die App „RADar!“ zur Verfügung. Mit dieser App können auf einfache Weise Gefahrenstellen markiert und Anregungen an die beteiligten Kommunen weitergeleitet werden. Die App kann und soll auch über den Aktionszeitraum hinaus genutzt werden.

Apps geben Infos zur Verbesserung der Infrastruktur

Der Kreis beschäftigt sich im Rahmen seines Mobilitätskonzepts intensiv mit der Sicherheit im Radverkehr. CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen daher dazu auf, die beiden Apps zu verwenden. Werden die Apps intensiv genutzt, erhalten Kreis und Kommunen wichtige Informationen zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur, die in die Planungen zur Verbesserung der Radwege einfließen können. Für eine Bewertung stünden damit nicht nur die von der Polizei mitgeteilten Unfallzahlen zur Verfügung.

Über die von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  beantragte Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) soll das Fachwissen der AGFS genutzt werden, um die Vorhaben umzusetzen und den Radverkehrsanteil in den Städten auf durchschnittlich 25 Prozent zu steigern.

Mehr TeilnehmerInnen als 2018 angestrebt

Im Jahr 2018 legten 697 Radfahrerinnen und Radfahrer insgesamt 154.397 Kilometer beim STADTRADELN zurück. CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, diese Zahl in 2019 zu übertreffen, und treten erneut mit einem gemeinsamen Team an.

Sie haben noch kein Team? Hier finden Sie eine Übersicht über alle Teams in Bergisch Gladbach. Oder Sie melden sich direkt für das Bürgerportal-Team an! Übrigens: Jeder fährt für sich, wann und wo er will – auch außerhalb von Gladbach. Nur die gefahrenen Kilometer werden dem Team zugerechnet. 

Nach der Eröffnung des STADTRADELNS durch Landrat Stephan Santelmann am 2. Juni auf dem Marktplatz von Bergisch Gladbach findet die Sternfahrt des ADFC von Bergisch Gladbach nach Düsseldorf statt. So können gleich die ersten Kilometer gesammelt werden. Danach bieten beispielsweise das Trassenfest in Wermelskirchen, der „Lange Tag der Region“ oder das Burscheider Altstadtfest weitere Möglichkeiten, den Kreis mit dem Fahrrad zu erkunden.

Ursula Ehren, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises: „Einfach anmelden, mitfahren und mit etwas Glück sogar noch etwas gewinnen.“

Johannes Dünner, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises: „Wenn das Fahrrad erst mal wieder griffbereit steht, wundert man sich, welche Wege alle mit dem Rad erledigt werden können.“

Zum STADTRADELN:

STADTRADELN ist eine Kampagne von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Das STADTRADELN dient der Förderung des Radverkehrs und damit dem Klimaschutz und kann deutschlandweit von allen Städten, Gemeinden und Landkreisen an 21 zusammenhängenden Tagen – frei wählbar im Zeitraum 1. Mai bis 30. September – durchgeführt werden. Die Kampagne findet im Jahr 2019 zum zwölften Mal statt.

Ziel der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger zur Benutzung des Fahrrads im Alltag zu motivieren und die Akzeptanz des Fahrrads als alternatives Verkehrsmittel weiter zu stärken.

Mitfahren können und sollen sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen und die Mitglieder der kommunalen Parlamente. Für Nicht-Alltagsradlerinnen und -radler bietet das STADTRADELN die Möglichkeit, im Wettbewerb die eigene Kommune aus der Lenker-Perspektive zu erleben und die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken.

Gefahren wird in Teams. Innerhalb des Aktionszeitraums sammeln die Mitglieder der Teams möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich oder in der Freizeit. Insbesondere Schulklassen, Vereine, Organisationen und Unternehmen sind eingeladen, eigene Teams zu bilden.

Die während der dreiwöchigen Aktionsphase klimafreundlich auf dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können online im sogenannten „Radelkalender“, einer internetbasierten Datenbank, erfasst werden – sowohl am Computer als auch mittels einer kostenfreien App über das Smartphone.

Anmeldung und weitere Informationen:

Eine Anmeldung zum STADTRADELN 2019 ist online möglich.

Infos zur App „STADTRADELN“: Bei Nutzung der App werden die gefahrenen Strecken per GPS getrackt. Die getrackten Strecken werden u. a. in sogenannten Heatmaps visualisiert und in Verkehrsmengenkarten aufbereitet. Mit diesen Auswertungen können die Kommunen die Bedingungen für Radelnde verbessern.

Infos zur App „RADar!“

Den Antrag von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Mitgliedschaft in der AGFS finden Sie hier.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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5 Kommentare

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  1. @Detlev Team bedeutet im Stadtradel-Kontext nicht, dass man die gleichen Strecken oder nur zusammen fährt.
    Durch die Gruppen soll sich halt ein Ansporn öfter auf’s Rad zu steigen. – Nach dem Motto, schau mal, die Petra ist gestern 10km mit dem Rad gefahren, dann kann ich das heute ja auch!

    Oder bei den sportlicheren, mehr Kilometer als die „Konkurenz“ zu erradeln.

  2. Dreimal wöchentlich radle ich zum Fitnesstraining bei in-Form-Bensberg hoch zum Klein-Manhattan. Ein typischer Job für Einzelpersonen. Was für einem Team soll ich mich denn da anschließen? Allein kommev ichn da ganz gut hin, tue was für meine Gesundheit, und für die Umwelt!

  3. Viele der Teams sind offen und freuen sich über Mitradler, ganz unkompliziert.

  4. Anmelden in Teams…demnach kann man als Einzelpersonen nicht „Einfach so“ teilnehmen, das stört mich.

  5. Die Initiative ist schön, aber der Kommuniktion der Kampagne seitens der Stadt lässt doch sehr zu wünschen übrig. Da frage ich mich, wie man mit so wenig Werbung die letztjährige Teilnehmerzahl noch übertreffen will? Stand heute (mit nur noch 10 Tagen Vorlauf) haben sich für Bergisch Gladbach 15 Teams mit gerade mal 57 Teilnehmern angemeldet. Ups! Zum Vergleich: Leverkusen hat beispielsweise noch 23 Tage bis zum Start, aber dort sind schon heute 46 Teams mit 460 Teilnehmern angemeldet! Wo sind die gladbacher Schulen, Vereine und großen Arbeitgeber?! Ein wenig mehr Öffentlichkeitsarbeit wäre hier wohl notwendig, um die Initiative als Erfolg zu verkaufen.