Unter dem Titel „Augenblick mal!“ hat das neue Bündnis für Familie RheinBerg rund 50 Fachkräfte zusammengetrommelt. Bei der Veranstaltung ging es darum, sich über die finanzielle Unterstützung für Familien auszutauschen und so bestmöglich informiert zu sein.

Vor zwei Monaten wurde das Bündnis für Familie RheinBerg ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder haben sich gemeinsam das Ziel gesetzt, die vorhandenen Angebote für Familien in der Region zu bündeln, auszubauen und leichter zugänglich zu machen. Daher fand nun unter dem Motto „Augenblick mal!“ eine Veranstaltung für Fachkräfte statt, bei der die finanziellen Unterstützungsleistungen wie Elterngeld, Kinder- oder Wohngeld im Fokus standen.

Die finanziellen Hilfen für Familien im Rheinisch-Bergischen Kreis sind bei verschiedenen Institutionen angesiedelt. Um die passgenauen Anlaufstellen, Ansprechpartner sowie Antragsverfahren zu vermitteln, müssen auch die Fachkräfte, die Leistungen an Familien auszahlen oder beispielsweise in Beratungsstellen vermitteln, gut informiert sein.

„Sie leisten einen wertvollen Beitrag mit Ihrer Arbeit. Der heutige Austausch ist wichtig, denn so wissen Sie, welche Leistungen die anderen Institutionen anbieten und können Familien eine bessere Beratung und Orientierung bieten“, betonte Landrat Stephan Santelmann in seiner Begrüßung.

Rund 50 Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen fanden sich im Großen Sitzungssaal des Kreishauses zusammen. Die Bündnispartner gaben allen Anwesenden zunächst einen schnellen Überblick über die vorhandenen Leistungsangebote.

In diesem Rahmen konnten auch die Neugestaltung des Kinderzuschlags und der Verbesserung der Leistungen für Bildung und Teilhabe erläutert werden, die in diesem Jahr durch das „Starke-Familien-Gesetz“ in Kraft getreten sind. Mit diesen Verbesserungen sollen Familien mit kleinen Einkommen gestärkt und faire Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe für alle Kinder geschaffen werden.

Anschließend wurde in Arbeitsgruppen darüber diskutiert, wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Institutionen zum Wohle der Familien weiter verbessert werden kann. Im Rahmen eines abschließenden „Markts der Möglichkeiten“ bestand dann die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, zusätzliche Informationen einzuholen und offene Fragen zu klären.

Hintergrund zum „Bündnis für Familie Rhein-Berg“

Gründungsmitglieder im „Bündnis für Familie Rhein-Berg“ sind der Rheinisch-Bergische Kreis, die Städte Bergisch Gladbach, Overath, Rösrath, Wermelskirchen, die Gemeinden Kürten und Odenthal, die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW), die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Rhein-Berg, die Familienkasse und die Naturarena Bergisches Land GmbH.

Die Arbeit des Bündnisses für Familie Rhein-Berg wird koordiniert von Lisa Strunk, Amt für Familie und Jugend des Rheinisch-Bergischen Kreises. Sie unterstützt das Bündnis bei der Weiterentwicklung von familienfreundlichen kreisweiten Angeboten und dient als Ansprechpartnerin für die Bündnispartner, Interessenten sowie natürlich die Rhein-Bergerinnen und Rhein-Berger. Sie ist erreichbar unter 02202 13-6788 sowie per E-Mail an familie@rbk-online.de.

Viele weitere Informationen rund um das Bündnis für Familie Rhein-Berg und die zahlreichen Unterstützungsangebote im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es unter www.familie-rhein-berg.de.

Rheinisch-Bergischer Kreis

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