Zum zweiten Mal lädt das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe unter dem Motto „Wir machen Apfelsaft – machen Sie mit!“ am Sonntag, den 13. Oktober, von 11 bis 17 Uhr, zum Apfelmost-Tag ein.

Besucher können eigene Äpfel mitbringen und selbst beim Verarbeiten zum Most tätig werden. Und auch wer keinen eigenen Apfelbaum im Garten hat, kann bei der Produktion von Most, Apfelmus und Quittenmarmelade von den Museumsbäumen helfen.

Erneut darf das Museum auf die Unterstützung des Obst- und Gartenbauvereins Refrath e. V. zählen, der als langjähriger Partner den Tag mit einer Handpresse, engagierten Mitstreitern und den Erfahrungen vom ersten gemeinsamen Apfelmost-Tag im Vorjahr bereichert.

„Nach der guten Resonanz im letzten Jahr sind wir gerne wieder beim Apfelmost-Tag im Museum vertreten“, erzählt die Refratherin Gabi Lieberoth, zweite Vorsitzende des Vereins. „Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, die ein Interesse haben, das Verfahren kennenzulernen und bei der Handpresse tatkräftig anzupacken.“

Für diejenigen, die schon immer mal wissen wollten, was man eigentlich mit Quitten macht, ist das gemeinsame Quittenmarmeladekochen genau das Richtige. „Früher waren eigene Obstbäumen der Garant dafür, dass auch im Winter vitaminreiche Kost zur Verfügung steht,“ so Museumsleiterin Sandra Brauer. „Bevor es Kühlschränke in jedem Haushalt gab, war Einkochen genau wie Mostmachen notwendig, um das frische Erntegut länger haltbar zu machen. Am Apfelmost-Tag zeigen wir, wie es geht!“

Wieder mit dabei ist auch das Mosterei-Kollektiv Most & Trester mit ihrer mobilen Mitmach-Presse aus Bonn, die dank einer Hydraulik auch große Apfelmengen bewältigt. Genau wie den Bonnern liegt auch dem Bergischen Streuobstwiesenverein e. V. der Erhalt der hiesigen Streuobstwiesen und der regionalen Obstvielfalt am Herzen. Beim Infostand des Vereins können Besucher ihre Obstsorten bestimmen lassen und frisch gepressten Apfelsaft käuflich erwerben.

Wer seine eigenen Äpfel verarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen, diese am Sonntag mitzubringen. Kleine Mengen werden mit Hilfe der Besucher in der Handpresse verarbeitet.

Größere Mengen über 100kg müssen vorher beim Mosterei-Kollektiv unter most-und-trester@posteo.de oder 0178 23 460 14 angemeldet werden.

Von der Qualität des frisch gepressten Apfelmosts können sich alle Besucher an Ort und Stelle überzeugen. Denn auch der vor Ort verarbeitete Saft kann gekauft werden. Zur Stärkung bei herbstlichen Wetter sind frischer Apfelkuchen und heiße Getränke erhältlich.

Wer das Museum noch weiter erkunden möchte, schaut zwischen 14 und 16 Uhr Schmied und Stellmacher über die Schulter.

Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder unter Vorschulalter haben freien Eintritt.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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