Der DJK-SSV Ommerborn hat in Sand einen Bouleplatz geschaffen. Wer Lust hat, darf dort einfach spielen – man muss nur drei Stahlkugeln und ein „Schweinchen“ mitbringen. Zum Einweihungs-Match gab es prominenten Besuch.

Das Boulespiel ist in Frankreich bekanntlich Volkssport und gehört zum typischen Erscheinungsbild auf den Dorfplätzen. Mit drei Stahlkugeln und einem „Schweinchen“ ist der Boulespieler schnell ausgerüstet. Fürs Spiel benötigt er nur rund 30 Quadratmeter ebene Fläche, optimalerweise mit feinem Schotter oder Sand.

Auch in Deutschland wird das Boulespiel im Breitensport und Leistungssport angeboten. Und seit kurzem gibt es nun auch im Bergisch Gladbacher Stadtteil Sand einen offiziellen Bouleplatz: Der DJK-SSV Ommerborn Sand e.V. hat neben dem Sportplatz ein Terrain präpariert und bietet ab sofort allen Interessierten Boule als neue Sportart an.

„Ab sofort ist die Bahn für jedermann frei, wer Lust hat, darf hier Boule spielen“, erklären DJK-Geschäftsführer Dirk Winkler und der Vereinsvorsitzende Oliver Renneberg.

Prominenten Besuch gab es zum kleinen Einweihungsspiel: Bürgermeister Lutz Urbach und Landrat Stephan Santelmann probierten mit den Eheleuten Liedtke, Claudi Seydholdt und ihrer Nichte sowie Dirk Winkler das neue Angebot aus.

„Es ist ein geselliges Spiel für Alt und Jung, das Koordination und Ballgefühl trainiert“, beschreiben die Vereinsverantwortlichen die Vorteile. „Ich habe schon immer Spaß an dem Spiel gehabt“, erzählt Bürgermeister Lutz Urbach. „Aber es fehlen tatsächlich die Angebote im Stadtgebiet. Daher freue ich mich, dass die Sander hier im Stadtteil diese Bahn geschaffen haben.“

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