Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Berg ist eine Abkürzung für „Bensberg erlebbar gestalten". Dafür setzen uns als private Initiative Bensberger Bürger ein. Gemeinsam mit den Klima Freunden Rhein Berg, einer weiteren privaten Initiative.

6 Kommentare zu “1800 Unterschriften für die Bäume, aber keine Diskussion”

  1. Es ist in höchstem Maße zu würdigen, wenn sich Tausende Bürgerinnen und Bürger für eine liebenswerte Schloßstraße engagieren, damit sie ihren von den Planern in die Diskussion gebrachten Namen „Begegnungsboulevard“ auch verdient.
    Für diejenigen, die sich nicht im Detail des Projektes auskennen, klingt es zunächst einmal gut, wenn die Stadtverwaltung Begegnungen mit Betroffenen veranstaltet, eine Begehung der Örtlichkeiten gemeinsam mit den Bürgern durchführt oder sogar ein Informationsbüro eröffnet. Also alles vorbildlich? Nein, keineswegs.
    Bei der „Baumbegehung“ machte die Verwaltung nämlich unmissverständlich deutlich, dass eine Diskussion nicht wirklich erwünscht ist. Man wolle lediglich den Beweis führen, welche Bäume krank sind und gefällt werden müssten, hieß es – es handele sich eine reine Informationsveranstaltung und nicht mehr. Am Siegerentwurf des Architekturbüros Club L94 solle gefälligst keiner rütteln.

    So aber sind, wie wir das ja auch beim Flächennutzungsplan erlebt haben, Bürgerbeteiligungen ein Etikettenschwindel. Denn Bürgerbeteiligung bedeutet auch Beachtung und Respekt, ja und vor allem ergebnisoffene Diskussionen. Es gibt Kommunen, die sind da viel weiter und haben gemeinsam mit den Bürgern einen Leitfaden für Bürgerbeteiligungen an städtischen Projekten erarbeitet. Davon ist Bergisch Gladbach meilenweit entfernt.

    Es muss aufhören, dass Bürgerbeteiligungen als Störmanöver angesehen werden. Selbstverständlich: Die politische Verantwortung der Ratsgremien kann nicht beschnitten werden. Das soll sie auch gar nicht. Ganz im Gegenteil. Politik und Verwaltung sollten die Vorschläge der Bürger als Bereicherung, als wertvolle Unterstützung ihrer Arbeit empfinden. Und auch ein Bürgermeister darf sich mehr als ein paar Minuten Zeit nehmen, wenn ihm Tausende Unterschriften übergeben werden.

    Ich frage mich: Warum hält die Stadt stur an einem Siegerentwurf fest, wenn es neue Erkenntnisse gibt, wenn es gerade in Innenstadtlagen geboten ist, alles zu tun, um für Sauerstoff und Kühlung zu sorgen? Und wenn die Durchführung der Arbeiten bereits mehrfach verschoben wurden und so gar nicht unter dem Termindruck standen, den die Stadtverwaltung immer behauptet hat, wäre und ist auch genug Zeit für Korrekturen. Denn diese sind im Grunde ohne Probleme zu verwirklichen: Verzicht auf Baumfällungen, Verzicht auf Anpflanzungen einer einzigen Baumart, die damit immer gleichzeitig gegen Krankheiten anfällig ist, Vergrößerung der Entsiegelungsflächen, Begrünung im Umfeld der Treppe.

  2. “fehlende Zeit…er müsse arbeiten”……so ein Quatsch….Zeit ist immer und überall im Überfluß vorhanden…jeder Tag hat 24 Stunden und jeder Arbeitstag hat mindestens 8 , 9 oder 10 Stunden…..es kommt nur darauf an, wie und mit was man diese Zeit verbringen will und was man favorisiert…..Die Erhaltung der Bäume hat auf jeden Fall keine Favoritenstellung, bzw ist ein Thema, bei dem die “Fachleute alles geprüft” haben..

    OMG, solche Äußerungen sind an Arroganz und Überheblichkeit nicht mehr zu übertreffen…….und wie immer ……Hochmut kommt vor dem Fall

    Tja,und was Herr Ullmann schon gefragt hat, frage ich mich auch…..was sagt der 3Bund hierzu????????????

  3. leider ist unsere Stadtverwaltung und der Stadtrat ziemlich selten in der Lage, begangene Fehler zu korrigieren. Das ganze Leben besteht aus Änderungen, täglich. In GLs Stadtverwaltung gehen die Uhren aber anders.
    da wird nur übrig bleiben, am tag der abholzung dann menschenketten um die Baumreihen zu bilden. Mal schauen, wie die neue Kreispolizei-Chefin damit dann umgeht…

  4. Als wenn in unserer Stadtverwaltung jemals jemanden irgendetwas interessieren würde?! Und überhaupt, für Fehlentscheidungen, Fehlplannungen etc. sind Architekten, Planer und Berater von außerhalb (Europaweit!) verantwortlich!!!!

  5. Ignorant, bürgerfern und überheblich, so kann man die Verwaltung samt ihrem Chef bezeichnen. Was man bereits vor Monaten beschlossen hatte, wird nun gnadenlos umgesetzt. Die Betroffenheit, die Einwände, die Wünsche, ja die zweifelsohne äußerst angebrachte Kritik am Vorhaben in der Schlossstraße der Menschen, die in Bensberg leben, interessiert die Verwalter nicht.

    Um bei meinem Vorschreiber fortzufahren: Hat die FWG zu einem Thema in Bensberg auch etwas zu sagen oder will sie sich weiter auf das restliche Gladbach beschränken?

  6. Heutzutage in großem Umfang (und ohne jede Notwendigkeit) gesunde Bäume im Stadtraum zu fällen, dieser Drang bleibt rätselhaft.

    Im Grunde wäre es doch kein Problem, die grundgescheiten Anregungen und konkreten Vorschläge von mehrerlei Seiten in einen vital intelligenten Plan zur Neugestaltung der Schlossstraße einzuarbeiten.

    Stattdem scheinen wieder einmal Formalismus, Sturheit und eine Art kurios „neroischer” Selbstgefälligkeit der Planer zu triumphieren (man würde sich nicht wundern, wenn die beim Schlagen der Bäume ihrerseits die Laute schlügen und dazu furchtbar falsch sängen …).

    Noch zeigt die gerade und hoffentlich beginnende Reanimation der politischen Szene zu GL offenbar nicht überall Wirkung.

    Apropos: Klingeling – Was sagt denn der künftig retten wollende Dreibund so dazu …?

Kommentare sind nur unter der Angabe des korrekten Namens möglich. Alle anderen Kommentare werden gelöscht. *

Newsletter: Der Tag in BGL

Damit Sie nichts verpassen liefern wir Ihnen alle Infos kostenlos per Mail. Dann, wenn Sie die Nachrichten gebrauchen können: jeden Morgen oder am Abend oder am Wochenende. Hier können Sie Ihre Bestellungen abgeben:
   

Unterstützen Sie uns!

Termine des Tages

20Jan18:00KammermusikabendStudierende der IAFM Köln

20Jan19:00Flucht früher und heuteVernissage

21Jan15:00Werk ohne AutorSeniorenkino

21Jan18:00- 21:00Das geraubte Glück- ZwangsheiratenAutorenlesung

21Jan19:30Gespräche im Roten Salon

22Jan15:30Mythos AmazonasBildervortrag

Termine, Termine, Termine

kalender-logo-300-x-200

Sponsoren

Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung     schloss-apotheke-versand

Partner Business

Banner Lernstudio-Logo 300 x 100

Partner Community

himmel-aead-logo-300-x-100
logo-bono-direkthilfe-300-x-100
Logo Bündnis 90 / Die Grünen
X