Schüler der IGP haben zur Reichspogromnacht an die Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten erinnert. Die gut besuchte Gedenkveranstaltung im Park der Villa Zanders richtete sich gleichzeitig gegen den Antisemitismus in der Gegenwart. 

Rund 200 Menschen fanden sich am Samstagabend am Holocaust-Denkmal vor der Villa Zanders ein, deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Eingeladen hatte der Freundeskreis Ganey Tikva, für den Pfarrer Achim Dehmel sprach, Josef Willnecker sprach als stellvertretender Bürgermeister für die Stadt. Unter den Teilnehmern waren viele Vertreter des Stadtrats, des Ganey Tikva Vereins und des Beit Jala Vereins.

Schüler des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 12 des IGP erinnerten an die Verfolgung der Juden während der Reichspogromnacht am 9. November 1938, benannten aber auch viele antisemitische Vorfälle in der Gegenwart.

Daran knüpfte der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Rheinberg an, der eine Chronik antisemitischer Vorfälle und Straftaten auf eine Leinwand an der Fassade der Villa Zanders projezierte. Die Vielzahl der Vorfälle in jüngster Zeit und in ganz Deutschland sprach für sich. Die Chronik wird von der Amadeu-Antonio-Stiftung geführt und ist hier im Internet abrufbar. 

Schon am Samstagmittag hatte an der St. Josephs-Kirche in Heidkamp die traditionelle Gedenkveranstaltung der Gewerkschaften und des Verbands der Nazi-Verfolgten stattgefunden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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