Lokalpolitikern steht neben einem bescheidenen Sitzungsgeld und Fahrkosten ein Verdienstausfall für die Teilnahme an Ausschuss- und Ratssitzungen zu. Davon machen sie in sehr unterschiedlichem Maß Gebrauch.

Bei der letzten Ratssitzung des Jahres stellte Bürgermeister Lutz Urbach die entsprechende Statistik vor. Demnach hat die Fraktion „Die Linke mit Bürgerpartei”, die neben Mitte-rechts die kleines Gruppierung im Stadtrat stellt, erneut den Spitzenplatz eingenommen: 57.703,12 Euro stellten die drei Ratsmitglieder und neun sachkundigen Bürger der Stadt im Jahr 2018 in Rechnung.

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Alle Zahlen gehen aus dieser Tabelle hervor:

FraktionVerdienst-
ausfall
Ratsmit-
glieder
Sachk. Bürger
CDU2.620265
SPD1.855168
Grüne094
FDP039
Mitte-rechts035
Linke/BPGL57.70239

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5 Kommentare

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  1. Solche Zahlen sagen erst einmal nichts aus. Wenn z. B. die Mandatsträger*innen von SPD und CDU Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst sind, werden sie einfach bei fortlaufenden Bezügen freigestellt, ebenfalls finanziert aus Steuergeldern, aber ohne dass es eine solche Abrechnung gibt.

  2. Wenn ich es richtig deute ist das die Partei die mit Abstand am wenigsten leistet, und dafür die höchste Vergütung einfordert und auch bekommt.
    Die Anerkennung bei den Bürgen der Stadt Bergisch Gladbach macht auch einen sehr zurückhaltenden Eindruck.
    Ob die nach sachkundige Mitglieder suchen die an diesem System teilnehmen dürfen?

  3. Die Verdienstausfall-Spanne, die sich Linke/BPGL und möglicherweise auch die unter den Linken ausgelebten Einzelmandate – ein lächerliches Konstrukt – unter den Nagel reißen, steht m.E. im umgekehrten Verhältnis zur Leistung dieser Personengruppe im Rat. Wieviel warme Luft wurde schon verbreitet, wer schon alles hatte sich gegen völlig ungerechte Anklagen (mich eingeschlossen) zu wehren.

    Diese Ratsgruppe kassiert 56,9 mal so viel wie die CDU, vor allem für 9 “sachkündige Bürger”,
    nämlich € 4,808,50/Person. Ich habe nicht den Eindruck, dass dieser Betrag die Leistung dieser Gruppe im Rat wieder spiegelt.

  4. War es nicht die Partei die Linke/BPGL die Kritisiert hat, dass die Verwaltung nicht mit Steuergelder umgehen kann?

    Die Zahlen sprechen für sich, auch wenn es der Rechtssprechung entspricht.