Die Grünen weisen auf einen Erfolg ihrer Ratsfraktion hin: Mittelfristig wird die Stadt Bergisch Gladbach nur noch ethisch und ökologisch gute Finanzanlagen tätigen.

Die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN hatte im vergangenen Jahr beantragt, dass die städtischen Finanzanlagen so gestaltet werden, dass durch die Stadt und ihre Gesellschaften keine Beteiligungen, Wertpapiere u.ä. an Unternehmen gehalten werden, die

  • Kinderarbeit zulassen
  • Militärwaffen erstellen oder betreiben
  • auf Atomkraft oder nicht nachhaltige und klimaschädliche Energien setzen
  • Tierversuche bei Kosmetika durchführen
  • denen eklatante Bestechungs- oder Korruptionsfälle

nachgewiesen worden sind.

Finanzanlagen der Stadt Bergisch Gladbach werden durch die Bädergesellschaft Bergisch Gladbach gehalten. Diese hat durch ihre Anlagerichtlinien sichergestellt, dass diesen Vorgaben nun entsprochen wird. Insbesondere wurden mittlerweile Neuanlagen im Bereich fossiler Energien ausgeschlossen und bestehende Finanzanlagen in fossile Energien sollen sukzessive veräußert werden. Dies wurde einvernehmlich in den Gremien der Bädergesellschaft festgelegt.

Maik Aussendorf, Ratsmitglied von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und Mitglied im Aufsichtsrat der Bädergesellschaft: „Ich bin sehr froh darüber, dass wir diese Verbindlichkeit erreichen konnten. Ich danke den Geschäftsführern der Bädergesellschaft Frank Stein und Manfred Habrunner sehr für ihr Engagement bei dieser wichtigen Frage.“

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