Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach fordert, die Schaffung von gesicherten Begegnungsmöglichkeiten zwischen Bewohnern und Besuchern von Seniorenheimen voranzutreiben.

Benno Nuding, Vorsitzender der FWG

Anderweitige direkte persönliche Kontakte sind derzeit wegen der Coronaschutzverordnung des Landes kaum mehr möglich. Bewohner wie Angehörige leiden außerordentlich an diesem Zustand.

FWG-Vorsitzender Benno Nuding: „Das ist nicht nur eine Frage, die aktuell von Bedeutung ist, sondern im Sinne der Prävention dauerhaft gelöst werden muss.“ 

Es gibt bereits gute Beispiele

In Bergisch Gladbach gibt es dazu bereits gute Beispiele. So wurde etwa im CBT-Haus Peter Landwehr ein ungenutzter Raum so eingerichtet, dass der Gesundheitsschutz mit Hilfe von Glasscheiben und Gegensprechanlagen sichergestellt wird. 

Aus anderen Bundesländern (Niedersachsen, Baden Württemberg) ist bekannt, dass mit provisorischen Einrichtungen wie Anbauten und Zelten organisiert wird, selbst bettlägerigen Bewohnern eine Begegnung mit ihren Angehörigen zu ermöglichen.

Der Aufbau von Zelten kann aber nur eine vorläufige Hilfe sein. Bei schlechter Witterung oder ab dem Herbst müssen deshalb feste Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Die FWG fordert vom Land Unterstützung und Hilfestellung.

Bei Neubauten, anstehenden Renovierungen oder Umbauten von Seniorenheimen sollen zukünftig von vornherein Begegnungsräume für vergleichbare Epidemie-Situationen geschaffen werden, die möglicherweise über eigens dafür eingerichtete Besuchereingänge zu erreichen sind.

Daneben ist es dringend erforderlich, Zimmer und Wohnungen mit guten Internetverbindungen auszustatten. Selbst wenn digitale Kontakte nie persönliche Begegnungen ersetzen können, helfen diese die Bindung zu den Angehörigen dauerhaft aufrecht zu erhalten. 

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