Die FWG Bergisch Gladbach ach kritisiert den ab 1. Juni 2026 geltenden Rheinlandtarif des VRS und insbesondere die Abschaffung des Aktiv60 Tickets für Menschen über 60 Jahre.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der FWG

Die freie Wählergemeinschaft fordert, dass für Menschen über 60 Jahren eine preislich attraktive Alternative erhalten bleibt, etwa ein Monatsticket mit festgelegtem Zeitfenster ab 9 Uhr, das ermöglicht, Bus und Bahn in der Heimatgemeinde und einer Nachbargemeinde zu nutzen. Dafür muss ein günstiger Preis angeboten werden, der nennenswert unter dem Preis eines Deutschlandtickets liegt.

Mit einem preiswerten, auf den Nahbereich zugeschnittenen Monatsticket werden gerade in diesen Zeiten mehr Bürgerinnen und Bürger überlegen, bei kurzen Wegen öfter auf ihr Auto verzichten, ist FWG-Vorsitzender Rainer Röhr überzeugt. So werde eine Entlastung für Straßen und die Umwelt erreicht und der VRS könne sich zudem neue Kunden zu weniger ausgelasteten Zeiten gewinnen.

Die neue Tarifstruktur des VRS verteuert die Einzeltickets in der Preisstufe 2 (Bergisch Gladbach nach Köln) auf 5,50 Euro, bei Nutzung der eezy-App kann der Preis zwar etwas günstiger sein; von einer attraktiven Option für Gelegenheitsfahrer, wie das der VRS behauptet, kann aber nicht die Rede sein. Die eezy-App setzt zudem den Gebrauch eines Smartphones voraus.

Die FWG fordert die Gesellschafter des VRS auf, die neue Tarifstruktur um ein zeitgemäßes Seniorenticket Aktiv60 anzupassen.

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