14 Absolvent:innen des Montessori-Diplomkurses der Katholischen Familienbildungsstätte haben ihre praktische Prüfung nachgeholt und halten nach zwei Jahren Ausbildungszeit und Corona-Verzögerung ihr Diplom in Händen.

Die strahlenden Gesichter kann man trotz Mund/Nase-Bedeckung gut erkennen. Sie gehören Merle Böttcher und David Odenthal, zwei von 14 Absolvent/innen des Montessori-Diplomkurses der Katholischen Familienbildungsstätte in Bergisch Gladbach, die Ende Mai endlich ihre praktische Prüfung zum Lehrgang nachholen konnten.

Das natürlich unter den geltenden strengen Hygienebedingungen und zwei Monate später als geplant, denn der eigentliche Prüfungstermin fiel in die erste Zeit des „Lockdowns“ und musste verschoben werden.

Die beiden Lehramtskandidaten der Grundschulpädagogik hatten gemeinsam mit 12 weiteren Lehre/rinnen, Erzieherinnen und einer Lerntherapeutin zwei Jahre lang auf diesen Tag hingearbeitet, 300 Unterrichtsstunden in Präsenzunterricht und 10 Hospitationen in Montessorikitas und –grundschulen neben Berufstätigkeit oder Studium absolviert. Die schriftliche Prüfung zur Theorie hatte bereits am Jahresanfang stattgefunden, jetzt fehlte nur noch der praktische Teil.

Die Verschiebung hatte auch sie hart getroffen, denn sie fühlten sich im März bestens vorbereitet für den Abschluss. Und im Thema drin zu bleiben, obwohl sich ihr Alltag durch die Pandemie völlig auf den Kopf stellte, war eine echte Herausforderung.

Die sie aber mit Bravour meisterten, wie das fünfköpfige Prüfungsteam bestehend aus Lehrgangsleiterin Maria Kley-Auerswald, weiteren Dozent/innen und einer Vertreterin der Montessori Vereinigung bestätigte und mit der ersehnten Diplomurkunde belohnte.

Nun gehören die 14 Pädagog/innen aus Bergisch Gladbach, dem Rheinisch Berg. Kreis, Köln, Leverkusen und Remscheid zu einem weltumspannenden Netz begeisterter Montessori-Pädagog/innen.

Den Dank der Kursgruppe an ihre Dozent/innen verlas Stefanie Henze stellvertretend für alle Teilnehmenden aus liebevoll vorbereiteten Karten: „Sie haben uns mit Ihrer Begeisterung angesteckt“, hieß es da. “Wir haben verstanden, was es bedeutet: Montessori ist Vorbild sein- und sonst nichts als Liebe“.

Leider gab es keine Diplomfeier, wie sonst üblich. „Wir laden Sie aber, sobald das geht, noch einmal ein“, versprach Bettina Goebel, Leiterin der Bildungseinrichtung.

Der Start eines neuen Lehrgangs war für dieses Frühjahr vorgesehen, muss nun allerdings auf das kommende Frühjahr 2021 verschoben werden. Interessen/innen können sich aber jederzeit beraten lassen.

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