Allen Hinweisen und Warnungen der Polizei zum Trotz gelingt es Betrügern immer wieder, von Senioren hohe Summen zu erbeuten. Jetzt fiel ein Ehepaar aus Bergisch Gladbach dem Enkeltrick zum Opfer.

Nach Angaben der Polizei hatte der 88-jährige Senior und seine 85-jährige Frau am 25. Mai morgens einen Anruf von ihrer vermeintlichen Nichte erhalten. Sie behauptete, dass sie gerade bei einer Zwangsvollstreckung mitbieten würde und dafür dringend Geld benötige.

Da der Ausweis des Seniors abgelaufen war, habe sich der 88-Jährige – im guten Glauben, damit seiner Nichte zu helfen – noch am selben Tag zum Einwohnermeldeamt begeben, um einen vorläufigen Ausweis zu erhalten und eine größere Bargeldsumme abzuheben zu können. 

Die Übergabe erfolgte an zwei Tagen: zunächst wurden 6500 Euro und am darauffolgenden Tag 19.500 Euro übergeben.

Für die „Nichte” nahm ein unbekannter Mann die Beträge jeweils um die Mittagszeit vor dem Haus der Senioren in Empfang. Er soll circa 160 cm groß, 40-45 Jahre alt und von schlanker Statur gewesen sein. Er hatte braune Haare mit Scheitel und trug ein hellbraunes Hemd und eine dunkle Hose. Das Gesicht war mit einer großen Schutzmaske bedeckt. 

Hinweise erbittet die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0.

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