Historischer Unterricht im Schulmuseum Katterbach

Das Schulmuseum in Katterbach zeigt die Entwicklung des Schulwesens von der Reichsgründung bis zum Ende der Einklassigen Volksschulen. Durch einen Zuschuss der NRW-Stiftung soll die Ausstellung nun aktualisiert werden. Damit werden such die Themen Inklusion und Digitalisierung aufgenommen.

Die NRW-Stiftung fördert die Dauerausstellung im Schulmuseum in der alten Volksschule: Für die konzeptionelle Überarbeitung erhält der Förderverein des Schulmuseums Bergisch Gladbach e. V. von der NRW-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60.000 Euro. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

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In der früheren Katterbacher Volksschule ist seit 1982 ein Schulmuseum eingerichtet. In den historischen Klassenräumen und der ehemaligen Lehrerwohnung wird die Geschichte der Volksschulen im Bergischen Land anschaulich vermittelt. Die im Jahr 2000 eröffnete Dauerausstellung zeigt die Entwicklung des Schulwesens seit der Reichsgründung 1871 bis zur Auflösung der einklassigen Volksschulen im Jahr 1968.

Um das Profil des Museums zu erweitern, soll die Dauerausstellung neu konzipiert und um den Zeitraum bis 2021 ergänzt werden. Dabei werden insbesondere auch Aspekte der heutigen Grundschularbeit mit Blick auf Integration, Inklusion und Digitalisierung berücksichtigt. Die Dauerausstellung wird durch die Angebote der Museumspädagogik, Vorträge und Filmvorführungen ergänzt. Dadurch schafft das Schulmuseum eine Plattform für aktuelle pädagogische Debatten.

Insgesamt konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 rund 3.300 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 280 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. In der Vergangenheit unterstützte die NRW-Stiftung bereits die Sanierung sowie den Aus- und Anbau des Schulmuseums in Bergisch Gladbach.

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Redaktion

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