Die Aufwertung des öffentlichen Raums ist Ziel des Verfügungsfonds für Bensberg und Bockenberg. Bürger:innen dürfen sich beteiligen. Mit einer Winterbeleuchtung für die Schloßstraße liegt nun eine erste, größere Idee vor. Wer weitere Ideen hat kann sich gerne beim Stadtteilbüro Bensberg melden.

Erst im Juni sei der Verfügungsfonds für Bensberg und Bockenberg beschlossen worden, der im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg die Aufwertung des öffentlichen Raumes durch die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger verfolge. Um schon bald die ersten Projekte umsetzen zu können, hätten nach Angaben der Stadt nun erste Gespräche mit den Anliegern der Schloßstraße, Anliegern aus Bockenberg und Verantwortlichen der Kultur-Interessierten stattgefunden, in denen erste Projektideen entwickelt wurden.

Unterstützt würden privat initiierte Projekte im Plangebiet des InHK Bensberg, die in öffentlicher-privater Partnerschaft finanziert werden könnten. Eine Voraussetzung für die Realisierung sei, dass die Projekte die geplante bauliche Aufwertung im InHK-Gebiet ergänzten. Dazu würden Fördermittel von Bund, dem Land NRW und der Stadt Bergisch Gladbach bereitgestellt: Die Projekte würden dabei mindestens zu 50% aus privaten Mitteln und höchstens zu 50% aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Winterbeleuchtung für Schloßstraße

In den Gesprächen wären bereits erste Projektideen intensiv diskutiert worden. Als eines der größten Projekte könnte beispielsweise eine Winterbeleuchtung in der Bensberger Schloßstraße umgesetzt und gefördert werden, deren Konzept in den geplanten Umbau der Straße integriert werden könnte. Auch zahlreiche weitere Projektideen für Bensberg und Bockenberg seien besprochen worden und würden nun geprüft und weiterentwickelt.

Mehr Licht für die Schloßtraße im Winter sieht eine der Projektideen vor

Darüber hinaus habe man die Mitglieder und Stellvertreter des Vergabegremiums bestimmt, die über die Bewilligung und Förderung der Projektideen entscheiden: Das Vergabegremium bestehe aus vier Personen der politischen Fraktionen, einem Mitglied der Stadtverwaltung und sechs Vertretern der privaten Interessen, schreibt die Stadt.

Interessenten bitte melden

Bei Ideen für Projekte oder Interesse, andere Projektideen zu unterstützen, können sich Bürgerinnen und Bürger beim Stadtteilbüro Bensberg unter bensberg@stadtplanung-dr-jansen.de oder telefonisch unter 0174-1763082 melden. Darüber hinaus ist eine persönliche Beratung vor Ort im Stadtteilbüro mittwochs zwischen 9:30 Uhr und 13:30 Uhr in der Schloßstraße 59 möglich.

Mehr Informationen zum Verfügungsfonds und zu weiteren Projekten des InHK Bensberg können online abgerufen werden unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.


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Pressestelle Stadt BGL

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2 Kommentare

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  1. Richtig Herr Havermann: Die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung sind alle dumm und ahnungslos, nur paragrafengeile Individuen und natürlich keine Bürger unserer Stadt. Es fehlte ihrerseits nur noch der Hinweis, dass Beamte nicht selbständig denken und Angestellte wie Lemige dem Bürgermeister hinter her rennen.
    Das ewige Schimpfen auf die Politiker im Rat und der Stadtverwaltung nervt unheimlich! Machen Sie doch mal konkrete Vorschläge und nicht nur aggressive Rundumschläge! Was genau bedeutet denn “an die Kandare nehmen”? Mischt sich dann jedes Ratsmitglied in die täglich Arbeit ein oder diktiert den Mitarbeiter*innen ihr Tun?

    Übrigens: Ihren Hinweis auf das falsche Bild zum Text empfinde ich als positiv konstruktive Kritik – ABER: Ihre Ausdrucksweise lässt auch hier wieder sehr zu wünschen übrig.

  2. Und wieder lässt Schilda grüßen. Wen hat man denn an diesen Artikel herangelassen, der sich nun überhaupt nicht in Bensberg auskennt. Wer Bilder der Kadettenstraße, nur weil die Richtung Schloss führt, mit der Schlossstraße verwechselt, hat sich arg disqualifiziert.

    Dass die Stadt Beleuchtungen als “erste größere Idee” präsentiert, lässt ahnen, dass da nicht viel mehr auf der Pfanne liegt. Es soll aber durch die “Partizipation der Bürgerinnen und Bürger “die Aufwertung des öffentlichen Raums” vollzogen werden. Wenn die “Bürgerbeteiligungen” – das Wort wurde schon oft von der Stadt, ohne seiner Bedeutung gerecht zu werden, genutzt – tatsächlich einer der Wegweiser für diese Aufwertung sein, andererseits aber so ausfallen wie bekannt, sieht Bensberg noch lange so aus wie jetzt. Abhilfe kann nur ein neuer Rat schaffen, der endlich mal die Verwaltung an die Kandarre nimmt.