Den Patienten auf der Intensivstation des Vinzenz-Pallotti-Hospitals in Bensberg soll ein neuer Mobilisationsstuhl effizient und sicher helfen, Muskelkraft aufzubauen und sich schnell wieder bewegen zu können. Bei der Finanzierung hat der Förderverein der GFO Kliniken geholfen.

Die Pflegenden der Intensivstation im Vinzenz-Pallotti-Hospital (VPH) haben eine neue „Kollegin“. Tina, so der Name des hochmodernen Mobilisationsstuhls, hilft und unterstützt die Pflegenden und Patienten bei der Therapie gleichermaßen.

Der Förderverein der GFO Kliniken Rhein-Berg hat den Stuhl, der mehr als 7.000 Euro kostet, in diesen Tagen der Abteilung übergeben. Der pflegerische Leiter der Intensivstation, Francesco Cardone freut sich sehr über diese großzügige Unterstützung durch den Förderverein.

„Wir sind total begeistert. Das ist super für unsere Patienten. Die neue Errungenschaft macht uns die Arbeit leichter.“ Denn Tina kann so einiges.

Der Stuhl ist hydraulisch höhenverstellbar, er passt sich der Höhe des Patientenbettes an. So können auch schwerkranke Menschen hingesetzt werden. Patienten können nun problemlos vom Bett in den Stuhl und wieder zurück gelagert werden.

Tina dient auch als Transportmittel, zum Beispiel zu Untersuchungen, als Aufstehhilfe oder einfach nur als bequeme und zugleich sichere Sitzgelegenheit. „Es ist sehr wichtig, dass unsere Patienten innerhalb von 72 Stunden, also sehr frühzeitig, von uns mobilisiert werden“, sagt Cardone.

So würde sich die Behandlungsdauer verkürzen und die Patienten wären nach der Entlassung aus der Klinik schneller wieder fit. Die Experten sprechen hier von einer Erhöhung der funktionellen Unabhängigkeit.

Durch die frühe Mobilisation würden die Patienten mehr Muskelkraft aufbauen, kürzer beatmet werden und könnten schneller wieder zurück in ihre eigenen vier Wände. „Je schneller sie dazu animiert werden, sich zu bewegen, umso kleiner die Zeit der Immobilität gehalten wird, desto besser ist der Therapieerfolg, in jeglicher Hinsicht.“

Den ersten Einsatz hatte der teure Stuhl bereits: Die Pflegenden übten fleißig den Transfer vom Pflegebett in den Stuhl, und wieder zurück. „Das klappt doch prima“, sagt Krankenschwester Nicole Kroppenberg.

Zbick

PR-Berater (Deutsche Akademie für Public Relations)

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