Klaus Waldschmidt. Fotos: Blackbird Visuals

Die „kleine, aber feine“ Gruppe der SPD-Ratsmitglieder hat Klaus Waldschmidt als Vorsitzenden bestätigt. Brigitte Holz-Schöttler und Andreas Ebert sind Stellvertreter:innen, Michael Zalfen wurde als stellvertretender Bürgermeister nominiert.

Großes Vertrauen haben die frisch gewählten sozialdemokratischen Ratsmitglieder in Klaus W. Waldschmidt und wählten ihn deshalb einstimmig zu ihrem Fraktionsvorsitzenden. Damit ist der alte SPD-Fraktionsvorsitzende auch der neue. 

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen. Leider werden in unserer neuen Fraktion nur noch 10 Ratsmitglieder sitzen. Aber diese Fraktion ist ein tolles Team aus 7 erfahrenen Ratspolitiker:innen und 3 motivierten sachkundigen Kommunalpolitiker:innen, die neu in den Rat einziehen“, betont Klaus W. Waldschmidt.  

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Brigitte Holz-Schoettler

Brigitte Holz-Schöttler bleibt ebenfalls als stellvertretende Fraktions-vorsitzende im Amt. „Wir sind ein eingespieltes Team und werden die umfangreiche Fraktionsarbeit kontinuierlich und mit Sachverstand politisch umsetzen“, so die Ratsfrau.  

Andreas Ebert

Der Parteivorsitzende Andreas Ebert wurde ebenfalls zum Stellvertreter gewählt und ist damit neues Mitglied im Fraktionsvorstand. „Eine kleine, aber feine Fraktion, jetzt geht’s an die Arbeit“, fasst der Stadtrat zusammen.  

Michael Zalfen

Michael Zalfen wurde von seinen Fraktionskolleg:innen als Kandidat für den stellvertretende Bürgermeister nominiert. Dieses Amt übt er schon mit viel Herzblut seit Mai 2013 aus. Deshalb schlägt unsere SPD-Fraktion ihn erneut dafür vor. 

„Es wird mir eine große Ehre sein, weitere fünf Jahre den Bürgermeister, den Rat und die Verwaltung zu vertreten und dabei die Bürger:innen und Bürger unserer Stadt, bei schönen, glücklichen, bedenkenswerten und, ab und zu, traurigen Anlässen zu treffen“, bekräftigt der Ratsherr. 

Insgesamt setzen die Sozialdemokrat:innen damit im Fraktionsvorstand auf Kontinuität und wollen so dem neuen rot-grün-gelbem Bürgermeister Frank Stein den Rücken stärken. 

Alle Mitglieder der SPD-Fraktion:

SPDWaldschmidt, Klaus WolfgangReservelistenplatz 1
SPDHolz-Schöttler, BrigitteReservelistenplatz 2
SPDOrth, KlausReservelistenplatz 3
SPDLindberg-Bargsten, MonikaReservelistenplatz 4
SPDEbert, AndreasReservelistenplatz 5
SPDStauer, UteReservelistenplatz 6
SPDKochan, CorvinReservelistenplatz 7
SPDWinkels, BeritReservelistenplatz 8
SPDZalfen, MichaelReservelistenplatz 9
SPDMehls, ChristineReservelistenplatz 10

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3 Kommentare

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  1. Kommunalpolitik ist immer der Kritik unterworfen. Bei so vielen Interessenlagen müsste eine alle überzeugende Politik gezaubert werden. Für Menschen mit dem kleinen Geld rangiert bezahlbarer dem Bedarf angepasster Wohnraum an erster Stelle. Als zweites spielt das gesunde Umfeld eine Rolle. Drittens wäre die Verkehrsdichte zu nennen. Nun alles ist gewachsen mit der Dichte der Menschen. Doch diesen fehlt es an Bereitschaft zur Toleranz gegenüber den Mitmenschen. Der Willen eigene Bedürfnisse und Wünsche der Allgemeinverträglichkeit anzupassen ist nicht reichlich vorhanden. Die Egodemokraten machen der Gesellschaft das Leben schwer. Das war mal anders, denken wir an die Trümmerfrauen im zerbombten Köln. Da wurde noch das letzte Stück Brot geteilt. Doch heute, 70 Jahre danach, hat der Wohlstand unser menschliches Denken negativ beeinträchtigt. Das was uns in den Jahren des Aufschwungs bereichert hat, sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Die Wirtschaft darf nicht zu sehr eingegrenzt werden. Ohne Kohle brennt der Ofen nicht. In diesem Sinne wünsche ich dem Dreierbündnis erfolgreiches realistisches regieren.

  2. Bitte unterlassen Sie persönliche Angriffe. Einen entsprechenden Kommentar haben wir hier zurückgewiesen.

  3. Was die SPD uns hier unter dem schönen Wort „Kontinuität“ verkaufen möchte bedeutet eigentlich Stillstand, Blockade und alte Konzepte mit den SPD-Vertretern, die diese Partei seit Jahren in den Abgrund führen. Offenbar hat die SPD auch bei der Kommunalwahl nicht bemerkt, dass sie mit 19,10% (-5,03% zu 2014) einen historischen Tiefstand in dieser Stadt erreicht hat. Stattdessen wird weiterhin die Parole „weiter so“ ausgegeben ohne sich inhaltlich und personell zu erneuern. Nur 3 von 10 Ratsmitglieder wurden ausgetauscht und das Durchschnittsalter der SPD-Fraktion ist wieder weiter angestiegen, denn die meisten der jetzigen Ratsmitglieder sitzt schon sehr lange für die SPD im Stadtrat. Der Wahlsieg von Bürgermeister Frank Stein ist in erster Linie Bündnis90/Die Grünen zu verdanken und nicht der SPD-Politik. Die SPD in dieser Stadt steht für „Sozialabbbau gemeinsam mit der CDU“, „klimaschädlichen Flächennutzungsplan“, „Autobahnzubringer übe rden Bahndamm“, „Verkehrspolitik für Autos“ und „städtebaulichen Stillstand in der Wohnungspolitik“.
    Von dem Bündnis mit der FDP und den Grünen ist da auch wenig zu erwarten außer gegenseitiger Blockade bei fast allen Themen, die in der Stadt ein Problem sind. Grün wird gemeinsam mit der FDP unter wohlwollender Duldung der SPD ihre neoliberale wirtschaftsfreundliche Politik durchziehen und diese mit etwas Umweltschutz feigenblattmässig kaschieren. Herzlich Glückwunsch an die SPD im voraus für die nächste Wahlniederlage und weitere Stimmenverluste.