Beim Match der Oberligaspieler des TV Refrath in Ronsdorf ging keine der beiden Mannschaften als Sieger nach Hause. Doch das war nicht das einzige Ergebnis des Turniers, es gab Gewinne und Verluste. Einen klaren Erfolg fuhr dagegen die zweite Mannschaft ein.

Ein 6:6 beim Tabellenzweiten TTV Ronsdorf hätten die Refrather Oberligaspieler im Vorfeld der Begegnung mit Sicherheit als gutes Ergebnis eingestuft, allerdings war Kapitän Jakob Eberhardt im Anschluss an das Spiel durchaus enttäuscht: „Wir sind mit einem 5:1 Vorsprung in die zweite Runde gestartet, da hatten wir uns natürlich mehr als ein Unentschieden ausgemalt“.

Doch lediglich Jan Lüke konnte auch sein zweites Einzel gegen Jan Mauersberger gewinnen. In der ersten Runde hatten noch Marco Stefanidis (gegen Wan), David Pfabe (gegen Mauersberger), Jan Lüke (gegen Donnelly), Simon Eberhart (gegen Luckey) und Marc Hecht (gegen Wulkesch) gepunktet.

Simon Eberhardt. Foto: Axel Randow

Ohne Einzelsieg blieb an diesem Abend lediglich Spitzenspieler Jakob Eberhardt, der noch nach der Form der Vorsaison sucht. „Dass Marco, David und Simon jeweils im Entscheidungssatz verloren haben war natürlich auch bitter“, so Eberhardt im Anschluss an das Spiel, „allerdings haben wir insgesamt ein gutes Spiel gezeigt und bewiesen, dass wir gegen viele Mannschaften bestehen können in dieser Liga“. 

Am kommenden Sonntag, den 18.10.2020 geht es um 14.00 Uhr zu Hause in Refrath gegen den Aufsteiger GSV Fröndenberg um die nächsten Punkte. Fröndenberg steht nach fünf Spielen noch ohne Punkt da und natürlich wollen die Refrather an ihre Leistungen der letzten Wochen anknüpfen.

„Die Liga ist sehr ausgeglichen und im Augenblick geht es nur darum, möglichst viele Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, so Eberhardt. Ein paar weniger Zuschauer sind auch im Heimspiel gegen Fröndenberg zugelassen, um Voranmeldung an tischtennis@tv-refrath.de wird gebeten.  

TVR II: Überragende Mitte vergoldet die gute Leistung

Die Aufstellungen beider Mannschaften versprachen schon im Vorfeld ein enges Spiel: Der TV Refrath spielte mit Dirk Brüggemeier, Fabian Wahl, Uwe Krahn, Emilo Schulz, Thomas Kempkes und Jamal Oudriss, während die Gäste erstmalig in kompletter Aufstellung antraten (Marx, Wagner, Bertholdt, Ziebarth, Jansen, Rode). 

Im oberen Paakreuz wurden die Punkte geteilt: Sowohl Fabian Wahl als auch Dirk Brüggemeier siegten gegen Wagner und unterlagen dem Spitzenspieler der Gäste, Kevin Marx. „Fabian hat allerdings ein sehr starkes Spiel gemacht und war erst knapp im Entscheidungssatz unterlegen“, resümierte Jakob Eberhardt nach dem Spiel. 

In der Mitte gab Altmeister Uwe Krahn nach über einjähriger Unterbrechung, auf dem Weg zur Senioren WM in Bordeaux, sein Comeback für den TVR: Nach einem knappen 5-Satz Erfolg und guten Comebackqualitäten gegen Bertholdt, ließ er gegen Ziebarth nichts mehr anbrennen.

„Uwe hat ganz hervorragend gespielt und auch der Mannschaft mit seiner professionellen Art sehr gut getan“, so Kapitän Fabian Wahl. Aber auch Youngster Emilo Schulz, der direkt vom NK2 Lehrgang angereist war, spielte überzeugend und konnte zweimal 3:1 gewinnen. 

Im unteren Paarkreuz findet Thomas Kempkes noch nicht zu seiner Wunschform. „Der Einsatz von Thomas, sowohl im Training als auch im Spiel, ist super“, so Kapitän Fabian Wahl, „leider fehlt noch die Initialzündung in Form eines Erfolgserlebnisses“.

Emilo Schulz. Foto: Jakob Eberhardt

Der zweiten Jungspund in den Refrather Reihen, Jamal Oudriss, musste gegen Jansen eine klare 0:3 Niederlage einstecken, behielt aber beim Spielstand von 6:5 gegen Rode die Nerven und siegte mit 3:0 in den Sätzen. 

Kapitän Fabian Wahl bescheinigte der gesamten Mannschaft „eine super Leistung, da auch in jedem Paarkreuz gepunktet wurde. Dennoch sind Uwe und Emilo besonders hervorzuheben, da sie vier der sieben Zähler im mittleren Paarkreuz erspielen konnte“. 

In den nächsten Wochen ruht der Ball in der Verbandsliga erstmal, bevor es in einem heißen Winter hoffenltich weitergehen kann. Am 07.11.2020 gastiert die Oberligareserve des TVR bei Tura Oberdrees II. Bis dahin kann die Form im Training weiter aufgebaut werden.

„Der Trainingseinsatz stimmt insgesamt, aber die Rekonvaleszenten müssen jetzt langsam wieder herangeführt werden“, so Kapitän Fabian Wahl.

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