Die Haussammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) findet in diesem Jahr nicht statt. Der Volksbund bittet deshalb um kontaktloses Spenden.

Grund für die Absage ist die Sorge um die Gesundheit der Haussammlerinnen und Haussammler, aber auch der Spenderinnen und Spender, die durch den persönlichen Kontakt an den Haustüren keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden sollen. Der Landesverband NRW des VDK hat die Ortsverbände entsprechend informiert.

Anne Linden, Geschäftsführerin des Bergisch Gladbacher Ortsverbandes, bekräftigt die Sinnhaftigkeit der Vorsichtsmaßnahme: „Das Spendensammeln läuft ja selten so ab, dass die Sammler an der Tür klingeln, die Spender das Portemonnaie zücken, und dann ist die Begegnung beendet. Wichtig ist vielmehr das Erklären, warum gesammelt wird und wofür die Arbeit des Volksbundes steht. Und das bedarf oft längerer Gespräche.“ 

Den Sammlerinnen und Sammlern, die sich zum Teil seit vielen Jahren immer wieder zur ehrenamtlichen Hilfe bereit erklären, dankt Anne Linden ausdrücklich für ihre Bereitschaft, auch in diesen Zeiten aktiv zu sein.

Sie bittet außerdem um Geduld, in der Hoffnung, dass das allgemeine Infektionsrisiko schon bald wieder wirksam eingedämmt werden kann. Denkbar ist laut Landesverband die Verschiebung der Sammelaktion auf Frühjahr 2021.

Der Volksbund ist allerdings auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um seine Arbeit fortführen zu können. Deshalb wird gebeten, kontaktlos zu spenden. Der Volksbund hat dafür eine „digitale Spendendose“ bereitgestellt, die im Internet aufgerufen werden kann.

Auch Überweisungen sind möglich: auf das Konto der Commerzbank Essen, IBANDE83 3604 0039 0132 5000 00, BIC: COBADEFXXX

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