Zum Auftakt der Haussammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) trafen sich die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler auf dem Wochenmarkt. Frank Stein, Bürgermeister und Ortsverbandsvorsitzender, eröffnete die Aktion zusammen mit einem großen Aufgebot an Unterstützer:innen.

Bürgermeister und Ortsverbandsvorsitzender Frank Stein eröffnete die VDK-Aktion zusammen mit seiner Stellvertreterin Anna Maria Scheerer und seinen Stellvertretern Josef Willnecker und Michael Zalfen. Verstärkt wurde das Team außerdem von Stadtkämmerer und Reserveoffizier Thore Eggert. Mit VDK-Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Gorzalka, Ortsverbandsgeschäftsführerin Anne Linden und Kassenwart Arndt Wagner machten sie an ihrem Informationsstand auf die bevorstehende Haussammlung aufmerksam und verteilten Informationsmaterial. Für die musikalische Begleitung sorgte ein Saxophon-Duo. 

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Stein und Gorzalka machten beide in ihrer Begrüßung deutlich, wie wichtig die Erinnerung an die Kriegsgräuel der Vergangenheit, aber auch die Friedenserziehung der jungen Generation für unser Zusammenleben ist, gerade vor dem Hintergrund, dass durch den Konflikt in Osteuropa die grausamen Kriegsereignisse aktuell wieder sehr nahe an uns heranrücken. 

Beim Auftakt auf dem Wochenmarkt blieben die Sammelbüchsen noch ungefüllt. Unmittelbar anschließend geht es aber los: Bis Dezember sind die Sammlerinnen und Sammler in ihren Vereinen und in der Bürgerschaft unterwegs, um Geld für den Ausbau und die Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland und vor allem für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes zu erhalten.

Bürgermeister Frank Stein bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die wichtigen Aufgaben des Volksbundes durch Spenden zu unterstützen. 

In Bergisch Gladbach gibt es jedes Jahr eine Sammlung zugunsten des VDK. Die Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Anne Linden, organisiert sie und heißt neue Sammlerinnern und Sammler jederzeit willkommen. Wer dem Volksbund bei der Haussammlung helfen möchte, kann sich gerne bei ihr unter der Rufnummer 02202 14 2497 melden.

Über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der Leitspruch des Volksbundes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ gilt den Lebenden und den Toten. Er wirbt für mehr Menschlichkeit und setzt Zeichen gegen das Vergessen. Für den Frieden zu arbeiten heißt, gegen das Vergessen zu arbeiten: kritische Fragen stellen, Spuren in der Geschichte suchen, Eindrücke verarbeiten und zusammen darüber nachzudenken, was wir aus der Vergangenheit lernen wollen.

Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen und von Fluchtbewegungen weltweit erinnern wir uns, dass die beiden Weltkriege in Europa viele Millionen Opfer gefordert haben. Es gibt jedoch immer weniger Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben berichten könnten. Deshalb gewinnen die Kriegsgräberstätten immer mehr an Bedeutung. Sie werden vor allem für die junge Generation zunehmend wichtiger als Orte der Mahnung. Hier gibt der Volksbund wertvolle Impulse. 

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Pflege und den Erhalt der Gräber aller deutschen Kriegstoten im Ausland zuständig. Darüber hinaus steht der Volksbund den Kommunen mit Rat und Tat zur Seite, auch in Bergisch Gladbach. Beispielsweise kümmert er sich im Rahmen seiner Jugend- und Schularbeit um Friedenserziehung in den volksbundeigenen Jugendbegegnungsstätten in den Niederlanden, in Frankreich, in Belgien und in Deutschland.

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Pressestelle Stadt BGL

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