Screenshot des neuen Instagram-Profils des Bergischen Museums

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Im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur hat Carolin Alberti ihre Idee, das Museum bei Instagram zu etablieren, gemeinsam mit Azubi Corinna Boeser umgesetzt. Denn auch im Lockdown ist viel zu tun im Museum, über das Freunde des Museums sich jetzt informieren können.

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Seit Anfang Februar wagt das Bergische Museum die ersten Schritte auf Instagram, um die Nutzer virtuell am Museumsalltag zu Zeiten des Lockdowns teilhaben zu lassen. Neben dem bereits etablierten Auftritt bei Facebook kann ab sofort auch auf Instgram  digitale Museumsluft geschnuppert werden. 

Alles begann mit der Idee von Carolin Alberti, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Museum absolviert. Gemeinsam mit der Auszubildenden Corinna Boeser haben es sich die beiden jungen Frauen zum Anliegen gemacht, das Bergische Museum auf Instagram zu etablieren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke zu geben, was aktuell hinter den Kulissen des Museums passiert. 

Den Satz „Ihr habt ja nichts zu tun“ hören die beiden während des Lockdowns häufig, wenn sie über ihre Arbeit im Bergischen Museum sprechen. Auch wenn der Publikumsverkehr schmerzlich fehlt, bedeutet das noch lange nicht, dass im Museum Stillstand herrscht.

Dies hat die Beiden dazu motiviert, den zweiten Soziale Medien-Kanal für das Museum einzurichten. Denn auch in einem Museum gibt es aktuell viele Dinge, für die meist die Zeit fehlt. 

Beispielsweise werden verschiedenste Objekte in den Ausstellungsräumen von ihren Staubschichten befreit und dabei interessante Details freigelegt. Die Depots erhalten neue Regale und auch sie werden dem vorgezogenen Frühjahrsputz unterzogen, damit die vielen alten Schätze des Museums als Zeitzeugen vergangener Generationen erhalten bleiben. 

Reinigung des Bensberger Schlossmodells © Bettina Vormstein

Aber auch auf dem Außengelände des Museums gibt es viel zu tun – selbstverständlich unter Beachtung der Corona-Regeln. So wurde ein Großteil der bepflanzten Flächen gerodet und unter fachkundiger Anleitung von Gärtnermeisterin Birgitta Höller neu angelegt. Die Pflanzarbeiten sind im vollen Gang, wenn es das Wetter zulässt, so dass das Gelände im Frühling in neuer Pracht erstrahlen kann.

Alle Arbeiten können nicht im Homeoffice erledigt werden und sind während des laufenden Museumsbetriebs schlecht unterzubringen, ohne die Besuchserfahrung zu beeinträchtigen.

Auf den Museumsalltag im Ausnahmezustand aufmerksam zu machen, ist das Anliegen von Carolin Alberti und Corinna Boeser, die sich auf ihre neue Aufgabe freuen und hoffen, Jung und Alt Lust auf einem Besuch zu machen, wenn das Museum wieder seine Pforten öffnen darf. Denn die beiden sind sich einig: „Wir freuen uns, wenn das Museum wieder zum Leben erweckt werden kann, alle unsere Fachwerkhäuser hell erleuchtet sind und nicht nur wir dem Rauschen des neuen Wasserrads im Hammerwerk lauschen können“. 

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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1 Kommentar

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  1. Supercool und danke (!!) an die beiden engagierten jungen Damen (Carolin Alberti und Corinna Boeser ) , sich mit so kreativen Ideen einzubringen. Sie tun der Heimat“liebe“ und -Präsentation einen großen Dienst. Klasse, dass dank neuer digitaler Kanäle hoffentlich auch junge Menschen für das Museum und unsere Geschichte Interesse finden. (?)