Das Land NRW hat die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, jetzt ruft der Rheinisch-Bergische Kreis potenzielle Anbieter von Schnelltests auf, sich zu melden. Schon ab dieser Woche sollen die Tests kostenlos zur Verfügung stehen.

Nach eigenen Angaben ist der Rheinisch-Bergische Kreis „derzeit dabei, die Anzahl der interessierten Anbieter für Corona-Schnellteststellen zu erfassen“. Zuvor hatte das Land NRW Mindestanforderungen und Rahmenbedingungen festgelegt.

Als Anbieter kommen Ärzte und Zahnärzte, aber auch Apotheken, private Testzentren, Labore, Rettungs- und Hilfsorganisationen oder Drogeriemärkte in Frage. Voraussetzung ist, dass sie eine ordnungsgemäße Durchführung garantieren können. Dann werden ihnen die Kosten vom Bund erstattet.

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Den Kreisen und kreisfreien Kommunen trug das Land auf, eine entsprechende Angebotsstruktur und die Beauftragung weiterer Teststellen zu organisieren.

Kreisgesundheitsdezernent Markus Fischer fordert nun die potenziellen Anbieter auf, sich beim Kreis zu melden. Zudem werde der Kreis selbst aktiv, Aufforderungen verschicken und Aufrufe starten.

Laut Coronateststrukturverordnung kann der Kreis eigene Testzentren bzw. Teststellen aufbauen oder die Gemeinden damit beauftragen; davon ist in der Mitteilung der Kreisverwaltung Rhein-Berg allerdings nicht die Rede.

Kreis will Teststellen auflisten

Sobald es entsprechende Angebote gibt werde der Kreis eine Liste auf seiner Website veröffentlichen und laufend erweitern.

Bislang gibt es in Bergisch Gladbach zwei kostenpflichtige Teststellen (am Mediterana und vor dem Loewencenter), kostenlose Testmöglichkeiten sind bisher nicht bekannt.

Schon ab dieser Woche sollen alle Bürger:innen ein Mal in der Woche einen solchen kostenlosen Schnelltest in Anspruch nehmen können. Ein negatives Schnelltest-Ergebnis ist laut aktueller Corona-Schutzverordnung erforderlich, wenn man bestimmte Angebote wie etwa Kosmetikbehandlungen wahrnehmen will.

Positive Ergebnisse werden durch PCR-Tests überprüft

Ergibt ein Schnelltest ein positives Ergebnis, müssen sich die Betroffenen einem regulären PCR-Test unterziehen und in Quarantäne begeben. Die Anbieter der Schnelltests müssen die positiven Ergebnisse dem Gesundheitsamt mitteilen.

Ein Antragsformular für die Einrichtung einer Schnellteststelle gibt es auf der Webseite des Rheinisch-Bergischen Kreises, ebenso wie Links zur Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums sowie zu den Mindestanforderungen für Teststellen.

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