Die Kontaktbeschränkungen der Pandemie behindern auch den Integrationsrat in seiner Arbeit. Nach der Podiumsdiskussion zum Thema Rassismus sind weitere monatliche Veranstaltungen geplant.

Auch wenn die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie es dem neugewählten Integrationsrat zu Beginn seiner Amtsperiode nicht leichtmachen, findet das Gremium über digitale Kommunikationsformen einen Weg, sich aktiv einzubringen, zu planen und Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger anzubieten. 

Dafür trifft sich der Vorsitzende einmal im Monat mit seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern im digitalen Raum, um integrationsrelevante Themen vorzubesprechen und in das Gremium einzubringen. So soll interessierten Personen die Möglichkeit eröffnet werden, sich über Angebote und Projekte zum Thema Integration zu informieren. Es sind monatliche Veranstaltungen geplant, in denen bestimmte Arbeitsbereiche oder Projekte digital vorgestellt werden. 

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Der Vorsitzende des Integrationsrates, Kastriot Krasniqi, wendet sich schriftlich an alle: 

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, pandemiebedingt befinden wir uns in schwierigen Zeiten. Und in diesen schwierigen Zeiten ist der Zusammenhalt unserer Gesellschaft wichtiger denn je. Auch wenn es so scheint, als würde die Zeit stillstehen und die schwere Zeit nicht vorübergehen, so müssen wir uns in Geduld üben. Geduld auf die Zeit nach Corona.

Der Integrationsrat konnte auch aufgrund der angespannten Situation nicht tagen. Trotzdem bleiben wir für Sie ansprechbar und für Anregungen und Fragen verfügbar. Die Integration aller hier lebenden Menschen bleibt für uns, trotz aller Einschränkungen, überaus wichtig. Bitte melden Sie sich gerne bei uns mit Ihren Anliegen. Bitte bleiben Sie gesund, denn das ist das Wichtigste.“ 

Online-Veranstaltung gegen Rassismus

Gleichzeitig stand am Mittwoch, dem 17. März 2021 die erste offiziell durch den Integrationsrat mitorganisierte Veranstaltung an: Zur Internationalen Woche gegen Rassismus fand eine Online-Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung trug den Titel „Lasst uns über Rassismus sprechen!“ Mit seiner Beteiligung setzte der Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach ein klares Statement: gegen Rassismus und Diskriminierung in unserer Stadt und für einen offenen Dialog auf Augenhöhe.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Fachdienst für Integration und Migration der Caritas, dem Kommunalen Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Aktion Neue Nachbarn des Erzbistums Köln im Rheinisch-Bergischen Kreis organisiert.  Neben dieser ersten Veranstaltung sind bereits weitere Aktionen geplant. So verfolgt der Integrationsrat z.B. die Umsetzung der Initiative „10+1 Bäume“ und treibt damit aktiv die Errichtung einer Gedenkstätte für die Opfer des NSU voran.

Interessierte können sich die Podiumsdiskussion bei youtube ansehen.

Pressestelle Stadt BGL

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