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Der Refrather Künstler Eckard Alker stellt seine Werke in der Bensberger Galerie basement16 aus: Druckgrafiken, Ölgemälde und eine Sonderedition „Bensberg Schloss“. Bei der Vernissage ordnete Alker seine aktuellen Arbeiten selbst ein, Wolfgang Vomm hielt die Laudatio.

„AUGENBLICKE  – Die unwirklichkeit des erblickten gibt wirklichkeit dem blick“  –  so lautet der vollständige Titel der neuen Ausstellung mit Kunstwerken von Eckard Alker. Sie wird in der Bensberger Galerie basement16  bis zum 30. September 2021 präsentiert.

Der Einladung zur Vernissage waren zahlreiche Kunstinteressierte gefolgt und nahmen begeistert die Arbeiten des Refrather Künstlers in Augenschein. Galeristin Marlis Sauer begrüßte die Gäste in den schönen und weitläufigen Räumen der Galerie.

Marlies Sauer mit Eckard Alker und Wolfgang Vomm

Eine detaillierte und lebendige Einführung in das Schaffen von Alker gab dessen Wegbegleiter und ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Villa Zanders, Dr. Wolfgang Vomm. 

 

Das Werk „Großes Altenberg Bild“ (Foto oben) vereint zahlreiche Motive aus Alkers Schaffen. Es ist 2,50 Meter hoch und vier Meter breit. Er schuf es anlässlich seines 85. Geburtstages am 21 Februar 2021 und versteht es als Abschluss seiner Arbeitsreihe „Altenberger Dom“.

Anlässlich der aktuellen Ausstellung im basement16 ist eine Sondergrafik „Bensberg Schloss“ erschienen. Auf diese Grafik ging Vomm in seiner Laudatio ein und damit auch zurück in das Jahr 1983, als er Eckard Alker kennen lernte und der zu diesem Zeitpunkt eine erste Sonderedition zum Schloss verlegt hatte.

Eckard Alker sagt im Zusammenhang mit der aktuellen Präsentation seiner Werke:

„Der Titel der Ausstellung resultiert aus der Vermutung von Octavio Paz: „Jedes Gedicht ist Entwurf eines anderen, das wir nie schreiben werden … .” Diese Ausstellung zeigt den Stand meiner Kompositionen und Arbeitsweisen auf kleinem Format als Druckgrafik, zugleich größere Ölbilder auf Leinen, voll von Echos und Erinnerungen. Zum ersten Mal fordern auch Objekte ihre Aufmerksamkeit. Sie sehen dreidimensionale Collagen aus trivialen Gegenständen, fragile Objekte, die mehr wegen ihrer metaphorischen Kraft – durch Umwandlung und Umsetzung erarbeitet wurden.

Vieles ist eingefangen, das im Moment noch flüchtig war. Ich entziehe mich der Interpretation dieser Arbeitsfelder. Roger Fry sagt: „Es geht nicht darum, Form nachzuahmen, sondern Form zu schaffen; nicht das Leben nachzuahmen, sondern Leben zu schaffen.” Meine Beobachtungen von Unbekanntem und allzu Bekanntem, oft verborgene Realität.“

Adresse und Öffnungszeiten:
basement16, Schlossstraße 16, Bensberg
donnerstags und freitags 15 bis 18 Uhr
samstags 11 bis 15 Uhr
Terminabsprache: 02204 962245

Mehr Informationen finden Sie auf der Website von Eckard Alker sowie auf der Seite der Galerie basement16.de

Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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