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Vertraute Spuren – Anibal Maximilian Kostka und das „Offene Feld“ in der Galerie Partout

Tischtennisplatten als Forschungsobjeke? Wer Anibal Maximilian Kostka zuhört, wird in die eigene Kindheit und Jugend geschmettert. Danach wird man wohl nie wieder an einer Platte vorbeigehen, ohne genau hinzusehen. Die Ausstellungsreihe „Sideways“ ist ab sofort in der Galerie Partout in Herkenrath zu sehen.

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Schöpfung im Verfall: AdK zeigt „Trügerische Landschaft“ im Kalandersaal

Eine historische Fabrikhalle auf dem Zanders-Areal hat sich in eine zeitgenössische Galerie mit charmanten Industrieflair verwandelt. 32 Mitglieder und Gäste des Arbeitskreis der Künstler (AdK) zeigen im Kalandersaal eine beeindruckende Ausstellung mit vielen bedrohlichen Dystopien in Endzeit- und Aufbruchstimmung.

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Spannung im Blut: „Am Rande des Vulkans“ in der Villa Zanders

Die neue Kabinettausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders widmet sich dem Blut als künstlerischem Medium: Mit Fokus auf die Körperabdrücke von Peter Gilles. Im Vergleich mit Joseph Beuys, Hermann Nitsch, Jenny Holzer und andere bewegen sich Gilles’ Körperabdrücke mit Eigenblut am Rande des Zumutbaren und sind schon deswegen eine Selbsterfahrung.

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Zwischen flämischer Tradition und bissiger Karikatur – James Ensors fantastische Welten

James Ensor war ein belgischer Schriftsteller, Komponist, Musiker, Maler und Grafiker – ein radikaler Erneuerer. Er gilt heute als Wegbereiter der Moderne, und entzieht sich einer eindeutigen Stilzuordnung. Die Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders bietet die Entdeckung der altmeisterlichen und zugleich karikaturesken Welt eines Nonkonformisten.

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Mahyar Noorejahan: Ein Leben in Farb(ge)schichten

Mahyar Noorejahan ist Künstler. Doch das war nicht immer so. Sein Leben ist ein Herantasten an das, was von Anfang an unausweichlich war. Und doch dauerte es beinahe ein halbes Jahrhundert, bis er sich zugestand, seine Geschichte in Farbschichten auf Leinwand zu bannen. Das Ergebnis ist diese Woche in den Lux-Hallen zu sehen.

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Ein Star ohne Allüren: „… manchmal gelang mir was“

Die neue Ausstellung im Basement16 ist eine Retrospektive zum 90. Geburtstag von Eckard Alker. Sie zeigt Malerei und Grafik, Rückblicke aus den vergangenen 40 Jahren seines künstlerischen Schaffens. Und das Kunststück gelang: Die Vernissage in der Galerie in Bensberg stieß auf große Resonanz – ein Lehrstück in aufrichtiger Kunst und gelebter Authentizität.

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„! MenschSein“ in den Lux-Hallen: Kopfkino von der Straße und aus dem Rechner

Die Fotografen Hartmut Schneider und Christoph Gerhartz zeigen ihre Arbeiten im neuen Kulturort in Heidkamp – gegensätzlicher kann Fotografie kaum sein: Schneider zeigt Dokumentarfotos, die ungeschönt und entlarvend sind. Gerhartz inszeniert traumhafte, cineastische Dystopien. Beide verbindet ein scharfsinniger Blick auf menschliche Gefühlswelten. 

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50 Shades of Blue: Partout zeigt „Blaue Horizonte” von Jovita Majewski

Die zwei Ausstellungsräume im Partout sind ausschließlich mit blauen Bildern bestückt. Wer glaubt, das sei bloß eine ästhetische Spielerei, liegt nicht ganz falsch – und genau darin liegt der Knackpunkt. Die junge Ausstellungsreihe „Sideways“ lädt zur Vernissage der Künstlerin Jovita Majewski in die Herkenrather Galerie Partout.

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Malen mit Fasern: „Papier!“ von John Gerard in der Alten Dombach

John Gerard schöpft Papier in alter Tradition aus verschiedensten Materialien und lässt sich dabei über die Schulter gucken. In der neuen Ausstellung im LVR Industriemuseum Alte Dombach zeigt der Leiter einer Papierwerkstatt außergewöhnlich kunstvoll gefaltete Objekte und Bilder aus Papier. Im Papiermuseum sind auch seine besonders gefertigten, poetischen Kunstbücher zu sehen.

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Im Dreieck zwischen Künstler – Gemälde – Betrachter: Partout zeigt Masaki Hagino 

Die Galerie Kunstkabinett Partout in Herkenrath präsentiert den japanischen Künstler Masaki Hagino mit bekannten und neuen Gemälden und einer philosophischen Rauminstallation. Im Gespräch während der Arbeit an mehreren Gemälden erzählt er über Prägung, subjektive Wahrnehmung und seine besondere Arbeitsweise.

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Friedrich Förder zeigt und erzählt „Bergische Sagen und sagenhafte Gegenwart“

In der Kulturkirche in Herrenstrunden präsentiert Friedrich Förder in seiner Ausstellung „Bergische Sagen und sagenhafte Gegenwart“ Holzschnitte und Zeichnungen zu alten bergischen Sagen. Dabei zieht er ganz unheimlich-unterhaltsame Parallelen zur Gegenwart. Lesen Sie eine erhellende Lektion im Geschichte(n) erzählen!

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Leben im Wunderland – Eckard Alker feiert seinen 90. Geburtstag

Als Kind ist Eckard Alker aus Ratibor geflohen, nach Bergisch Gladbach. Er hat als Grafiker und Dozent gearbeitet, versteht sich als „Ackerer“ und hat immer der Kunst den Vorzug gegeben. Im Gespräch erzählt er von Flucht und Heimat, von Schattenfiguren und seiner Liebe zur surrealen Bildwelt. Der Besuch bei Eckard Alker in Lustheide wird dabei zu einer Reise durch ein fantastisches Universum.

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„Zieht Euch warm an“ in den Lux-Hallen

Nach den Kollaborationen „Andere Welten”, „Rot”, „Wildwuchs“ und „Ist es wahr?“ findet sich die Künstlergruppe mit Angelika Biber, Franz Gerd Frank, Mechtild Stroß und Waltraud Wolf erneut zu einer Kurzzeit-Ausstellung zusammen. Die Eröffnungsrede hält Lea Najork, die auch ein Spoken Word-Piece performt. 

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Magische Fügung im Kunstraum – Abrakadabra im Basement 16

Elf Künstlerinnen und Künstler zeigen in der Bensberger Galerie Arbeiten zum Thema Zauberei, Illusion, Bühnenkunst und Magie. Dabei kommen höchst unterschiedliche Techniken und Medien zum Einsatz – darunter Malerei, Keramik, Zeichnung, Skulptur, Objektkunst und Textilkunst. Dass dieser Mix harmoniert, ist kein Zufall: Genau darin liege die Magie der Kunst, erklärt Kurator Tom Gully im Gespräch.

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Die Suche nach dem (verlorenen) Ich

Die Kette zeigt in einer Ausstellung Kunstwerke von Menschen mit einer psychischen Erkrankung – die auf diesem Weg ihre Lebensrealität darstellen. Und die ihren individuellen Weg aufzeigen, die Erkrankung zu bewältigen. Wie es dazu kam und was er selbst auf dieser Reise erlebt hat, berichtet ein Betroffener in diesem Beitrag.

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Verwoben, verknotet, umgarnt – Veronika Moos  in der Villa Zanders

Wie bringt man Land Art vom Strand oder vom Feld ins Museum? Das gelingt dem Kunstmuseum Villa Zanders in der ersten Einzelausstellung von Veronika Moos scheinbar mühelos. Unter dem Titel „nicht mehr und dann“ präsentiert die Bensberger Künstlerin Videos, Installationen, Objekte und Fotografien – die ihre Kunst aus der freien Natur in atmosphärisch dichten Themenräumen erlebbar macht.

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