Immer wieder betätigt sich die Feuerwehr Bergisch Gladbach als Tierretter. Am Donnerstag musste sie mit einem aufwändigen Einsatz ein Pferd von einem Stalldach herunter holen, wenig später eine Ziege befreien.

Von einem ungewöhnlichen Einsatz berichtet die Feuerwehr Bergisch Gladbach. Nachdem sie vor wenigen Wochen ein Pferd mit einem Minibagger unbeschadet aus einem Erdloch befreit hatte musste sie am Donnerstag einen zweijährigen Wallach aus lichter Höhe heranholen.

Das Pferd war auf einer Anlage in Moitzfeld von einem Hang aus auf das Dach einer Halle gelangt, die in den Hang hinein gebaut worden war. Jemand alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle, weil das Pferd abzustürzen drohte.

Aufgrund der ungewöhnlichen Meldung schickte die Leitstelle die Besatzung der
Feuerwache 2 nach Moitzfeld. Dort fand sie den Betreiber der Ställe vor, der versuchte, das unruhige und verängstige Tier zu sichern. Doch dann brach das Pferd plötzlich mit den Beiden durch das Hallendach und wurde nur noch von den Dachsparren unter seinem Bauch abgefangen.

Der Einsatzleiter alarmierte weitere Kräfte: der Abrollbehälter Rüst der Feuerwache 1, die
Einheiten 8 und 9 (Herkenrath und Bensberg) sowie der Einsatzführungsdienst
(B-Dienst) fuhren auf.

Rasch stapelten die Feuerwehrleute Heuballen übereinander auf, um das Pferd von unten abzustützen. Dann sägten sie die Dachsparren durch – und konnten das Pferd über die Heuballen-Stufen sicher nach unten führen.

Ein Tierarzt nahm den Wallach in Empfang – und konnte später Entwarnung melden: zwar stehe das Tier noch etwas wackelig auf den Beinen und habe einige Blessuren erlitten. Es sehe aber so aus, als ob es vollständig genesen wird.

Die Feuerwehr war mit 17 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im
Einsatz.

Am frühen Abend wurden die Einsatzkräfte der Feuerwache 1 zu einem weiteren
Tierrettungseinsatz gerufen. Ein Anrufer meldete, dass sich eine Ziege in einem
Zaun einer Weide in Gronau verfangen habe und es drohe sich zu strangulieren.

Auch hier waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Stelle und befreiten das Tier schnell aus seiner misslichen Lage, berichtet die Pressestelle.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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