Die Katholische Arbeitnehmerbewegung versteht sich als Stimme der Kirche für die Arbeitswelt bei Themen wie z.B. Mindestlohn, bedingungsloses Grundeinkommen, arbeitsfreier Sonntag und andere Belange junger Familien mit Kindern. Am Sonntag feiert der Gronauer Ortsverein der KAB in St. Marien sein 60jähriges Bestehen.

St. Marien in Gronau

Die KAB St. Marien Gronau, der Gronauer Ortsverein der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, feiert in diesem Jahr eine 60-jährige Erfolgsgeschichte. Gegründet 1961 hat sich die KAB St. Marien Gronau zu einem lebendigen Verein mit zurzeit etwa 120 Mitgliedern entwickelt, der zu einem wesentlichen Akteur im Gladbacher Ortsteil Gronau geworden ist.

Die KAB versteht sich als Stimme der Kirche in der Arbeitswelt und Stimme der Arbeitswelt in der Kirche.

Gemäß dem Motto „Wir sind Kirche!“ verfolgt sie – unbeeindruckt von den derzeitigen Turbulenzen in der Amtskirche – ihre Ziele, vor Ort gemeinschaftsbildende Aktivitäten zu organisieren und durchzuführen und Menschen zusammenzubringen.

Die KAB St. Marien Gronau engagiert sich seit nunmehr zehn Jahren bei der Organisation der monatlichen Kleinkindermessen in der Kirche St. Marien und beim nachfolgenden Gemeindefrühstück in der Erkenntnis, dass ohne Kinder und junge Familien das Gemeindeleben langsam abstirbt. Sie ist aktiv in vielfältigen Gremien der Gemeinde und der Pfarrei, sie ist tragende Säule bei Gemeindefesten, z.B. im Karneval oder beim Gronauer Pfarrfest, einem Highlight in diesem Ortsteil.

Die KAB St. Marien Gronau vertritt arbeitsweltbezogene Themen konkret vor Ort und organisiert hierzu gezielte Themenabende, etwa zur Bedeutung von Mindestlohn und zur Diskussion zu Themen wie „Bedingungsloses Grundeinkommen“, „Erhaltung des arbeitsfreien Sonntags“ sowie Exkursionen zu sozialpolitisch bedeutenden geschichtlichen Aktionsfeldern und Museen.

Ein wichtiger Arbeitsbereich ist auch das soziale Engagement der KAB St. Marien Gronau vor Ort, zum Beispiel für Kinder, Jugendliche, Familien und – ganz aktuell –Migrantenfamilien, auf dem Gronauer Abenteuerspielplatz und im Netzwerk Gronau-Hand.

Hierdurch entstehen menschliche Kontakte, die zu besserem Verständnis und zu gegenseitiger Akzeptanz zwischen allen Beteiligten führen getreu dem Motto, „… dass Gronau ein Ortsteil bleibt, in dem auch in Zukunft Menschen aller Nationalitäten, Religionen und Hautfarben friedlich miteinander leben können“.

Festgottesdienst: Sonntag 31. Oktober um 9 Uhr
in der Pfarrkirche Str. Marien in Gronau
Anschließend Empfang im benachbarten CROSS-Jugendheim

Eingeladen sind Mitglieder und Freunde der KAB St. Marien Gronau sowie alle Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Marien. Es gilt die 3G-Regel mit Nachweis.

Vor der letzten Kommunalwahl im Jahre 2020 organisierte sie ein Treffen von Vertretern und Kandidaten aller demokratischen Parteien, bei dem diese sich unter Corona-Bedingungen im Freien auf dem Abenteuerspielplatz den Fragen und Wünschen von Gronauer Bürgern stellten. Das Engagement geht deutlich über die kirchlichen Grenzen hinaus: Das Motto ist „Handeln in christlicher Verantwortung“.

Dies schließt auch Solidaritätsaktionen für Menschen in Entwicklungsländern ein: Im „Projekt Heimat“ mit dem Ziel der „Verringerung von Fluchtgründen“, der „Hilfe durch Selbsthilfe“ sowie der „Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort“ hat die KAB St. Marien Gronau zusammen mit Freunden und befreundeten Betrieben einen Brunnenbau im Dorf Umuokoro Ikenga in Nigeria finanziert – in einer Provinz, die von der Zentralregierung deutlich vernachlässigt wird – und unterstützt jetzt Initiativen der Dorfbewohner zum Aufbau kleiner Gewerbebetriebe, mit denen dort (über-) lebensnotwendige Erwerbsmöglichkeiten entstehen.

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